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Proteste gegen Ölbohrung in Arktis

Mehrere Greenpeace-Aktivisten aus fünf Ländern haben sich vor dem Firmengebäude der Gazprom in Moskau eingefunden und protestieren gegen die geplanten Ölbohrungen in der Arktis. Sie errichteten ein Zelt, ketteten sich an und blockierten damit den Zugang zum Gebäude.

Einige der Aktivisten wurden bereits festgenommen und befinden sich derzeit im Verhör. Da es sich um eine nicht genehmigte Kundgebung handelt, musste mit Festnahmen gerechnet werden, bestätigte eine Greenpeace-Sprecherin. Gleichzeitig gab es vor dem deutschen Hauptquartier der Gazprom Proteste. Dabei erbauten die Aktivisten in Berlin einen drei Meter hohen undichten Öl-Bohrturm.

Verbot aller Bohrungen gefordert

Greenpeace befürchtet mit den neuen Ölbohrungen eine langfristige und schwere Verschmutzung des Schutzgebietes in der Arktis. Es handelt sich hierbei um ein sehr sensibles Ökosystem, das bereits unter dem Klimawandel leidet. Die Aktivisten fordern jetzt ein generelles Verbot aller Bohrungen in der Arktis, um das Gebiet langfristig schützen zu können. Es gab bereits mehrere Greenpeace-Aktionen zu diesem Thema. Anfang des nächsten Jahres will der Energiekonzern Gazprom jedoch mit gewerblichen Ölbohrungen beginnen.

Erste Forschungen haben hingegen ergeben, dass Ölverschmutzungen im arktischen Gebiet kaum zu reinigen sind und eine erhebliche Belastung für die Tierwelt bevorstehen könnte. Auf den Energiekonzern werden starke technische Herausforderungen und hohe Kosten zukommen, um unter den Extrembedingungen der Arktis zu arbeiten.

(Christian Weis)


 


 

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