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Ausflug in die Provinzhauptstadt Muğla

Die Provinz Muğla, an der Süd-West Küste der Türkei, ist in erster Linie durch Touristenorte wie Bodrum und Maramaris. Doch auch die Provinzstadt Muğla selber bietet sich für einen Ausflug an, wenn man die Region bereist.

Die Provinz Muğla liegt in der südlichen Ägäis gegenüber der griechischen Insel Rhodos. In der Antike gehörte dieses Gebiet zum Zentrum des Königreichs Karien. Heute umfasst die Provinz einige der wichtigsten Ferienzentren der Türkei wie Bodrum, Marmaris, Fethiye, Dalaman und Datça. Die Hauptstadt Muğla liegt etwa 20 km von der Küste entfernt auf halber Strecke zwischen Milas und Marmaris.

Muğla hat heute rund 50.000 Einwohner und bietet eine willkommene Abwechslung für die Urlauber, die einen Badeurlaub an der südlichen Ägäisküste machen.

Die relativ hohe Lage des Ortes auf 680 m über dem Meeresspiegel macht die Hitze in den heißen Sommermonaten doch etwas erträglicher, und die Mischung zwischen den modernen Bauten des neuen Stadtviertels mit der Universität und der Altstadt Saburhane mit ihren kleinen Gassen macht die Stadt zu einem wirklich sehenswerten Ausflugsziel. Von oben betrachtet fallen einem sofort die weißen Häuser mit ihren roten Ziegeldächern auf, die das Gros des Häusermeers ausmachen.

Besonders beliebt unter den Besuchern ist der wöchentliche Markt, der immer donnerstags im Basarviertel der Stadt abgehalten wird. Da werden die heimischen Erzeugnisse verkauft, begleitet von lebhaftem Gestikulieren und Diskutieren. Hier kann man die hohe Kunst des Handelns beobachten und lernen. Die Stände bieten Obst, Gemüse, Handarbeiten, Teppiche, Holzschnitzereien und viele andere handwerkliche Produkte an.

Der Markt ist eines der wichtigsten Ereignisse im Alltag der Stadt und eignet sich hervorragend, um Geschenke oder Urlaubssouvenirs einzukaufen. An den marktfreien Tagen hat man die Möglichkeit, sich in den Läden des Basars mit solchen Dingen einzudecken,

Für historisch Interessierte bietet sich der Besuch des archäologischen Museums an, das täglich außer Montag geöffnet ist. Dort kann man Funde sehen, die in der Provinz gefunden wurden, vor allem in Stratonikeia, einer antiken Stätte in der Nähe von Milas aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Sehenswert sind auch zwei Moscheen – die Kurşunlu Camii und die Ulu Cami.

Bei einem Besuch in Muğla sollte man auf jeden Fall die kulinarischen Spezialitäten der Region probieren. In den meisten Lokalen des Ortes werden auch regionale Gerichte angeboten wie beispielsweise Keskek (gekochtes Getreide mit Fleisch).

Als Dessert sollte man unbedingt die regionalen Spezialitäten von türkischem Honig probieren. Wer müde vom Rundgang durch die Stadt ist, kann sich in dem Vakiflar Hamami aus dem 14. Jahrhundert bei einer Massage entspannen. Entsprechend der türkischen Gepflogenheiten gibt es separate Abteilungen für Männer und Frauen.

Quelle: SunExpress

(Redaktion)


 


 

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