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Deutsch-Türkisches Forum

Netzwerk türkischstämmiger Mandatsträger eröffnet Geschäftsstelle

Immer mehr Bürger mit Migrationshintergrund engagieren sich politisch. Für ein exportorientiertes Land wie Deutschland eröffnen sich damit neue Möglichkeiten, da diese Einblicke in die Kulturen mit sich bringen, wie das Netzwerk türkeistämmiger MandatsträgerInnen desse Geschäftsstelle im Deutsch-Türkischen Forum Stuttgart eröffnet wurde.

Das parteiübergreifende und bundesweit aktive Netzwerk türkeistämmiger MandatsträgerInnen hat seine Geschäftsstelle im Deutsch-Türkischen Forum (DTF) Stuttgart eröffnet.

Das Netzwerk türkeistämmiger MandatsträgerInnen ist ein Zusammenschluss von Mitgliedern deutscher Kommunal- und Landesparlamente, des Bundestages und des Europäischen Parlaments, die oder deren Familien aus der Türkei stammen. Es versteht sich als ein Forum für den Erfahrungsaustausch über die Parteigrenzen hinweg und bezieht vor allem Position zu integrationspolitischen Fragen.

Die Mitglieder entwickeln Vorschläge zur Verbesserung der Integration aller in der Bundesrepublik lebenden Migrantinnen und Migranten. Seine Arbeit sieht das Netzwerk auch als Möglichkeit, das Engagement von Mandatsträgern mit Migrationshintergrund stärker transparent zu machen und dadurch auch andere Zuwanderer zur politischen Partizipation in Deutschland zu motivieren.

Das Netzwerk wurde im Jahr 2004 von der Körber- Stiftung initiiert und seitdem unterstützt. Bei der Eröffnung der Geschäftsstelle wies Dr. Lothar Dittmer, Mitglied im Vorstand der Körber-Stiftung, darauf hin, dass die Stiftung den politischen Sachverstand und die besondere Perspektive von Menschen mit eigener Zuwanderungsgeschichte für integrationspolitische Fragen, aber auch für andere Politikfelder nutzbar machen wolle. Wir möchten für die deutsche Mehrheitsgesellschaft sichtbar machen, dass es in allen politischen Lagern Abgeordnete nicht-deutscher Herkunft gibt, die sich in diesem Land politisch engagieren, so Dittmer weiter. Damit entstehen auch für andere Zuwanderer positive Vorbilder als Motivation für die eigene politischer Beteiligung. Dittmer dankte dem DTF Stuttgart für die Ansiedlung der Geschäftsstelle und wünschte einen guten Start.

Ergun Can, Sprecher des Netzwerkes türkeistämmiger MandatsträgerInnen, zeigte sich erfreut, dass sich das Netzwerk seit 2004 so gut entwickelt hat. Wir haben derzeit rund 80 Mitglieder. Mit der Ernennung von Aygül Özkan zur niedersächsischen Sozialministerin kam zum ersten Mal ein Netzwerkmitglied in ein deutsches Ministeramt. Mit der Eröffnung einer eigenen Geschäftsstelle in Stuttgart haben wir nun einen weiteren Meilenstein erreicht. Damit kann das Netzwerk seine Selbstorganisation erfolgreich weiter vorantreiben, so Can.

Für Kerim Arpad, den Geschäftsführer des Deutsch-Türkischen Forums Stuttgart, bietet sich durch die Ansiedlung der Geschäftsstelle die Möglichkeit, die im Bildungsbereich und Kulturaustausch erzielten Erfahrungen nun auch auf der politischen Ebene besser nutzbar zu machen.

Das DTF möchte die Begegnung und Zusammenarbeit zwischen Deutschen und in Deutschland lebenden Türken fördern, so Arpad. Um mehr Chancengleichheit der zweiten Generation in Bildung, Beruf und Gesellschaft zu erreichen, setzt das DTF auf ein vielseitiges bürgerschaftliches Engagement und eine nachhaltige politische Wirkung integrationspolitischer Angebote. Arpad sicherte zu, dass das DTF das Netzwerk nicht nur praktisch in seiner Arbeit unterstützen wird, sondern gleichzeitig auch neue Impulse für die bundespolitische Integrationsdebatte und die politische Beteiligung von Migranten einbringen wird.

Das Netzwerk türkeistämmiger MandatsträgerInnen ist ein parteiübergreifender Zusammenschluss von Mitgliedern deutscher Kommunal- und Landesparlamente, des Bundestages und des Europäischen Parlaments, die oder deren Familien aus der Türkei stammen. Es versteht sich als ein Forum für den Erfahrungsaustausch über die Parteigrenzen hinweg und bezieht vor allem Position zu integrationspolitischen Fragen. Die Mitglieder entwickeln Vorschläge zur Verbesserung der Integration aller in der Bundesrepublik lebenden Migrantinnen und Migranten. Seine Arbeit sieht das Netzwerk auch als Möglichkeit, das Engagement von Mandatsträgern mit Migrationshintergrund stärker transparent zu machen und dadurch auch andere Zuwanderer zur politischen Partizipation in Deutschland zu motivieren.

(Redaktion)


 


 

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