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Krise zehrt Eigenkapital beim Mittelstand auf

Besonders in Krisenzeiten ist für Unternehmen ein ausreichendes Eigenkapitalpolster wichtig. Aber insbesondere kleine Unternehmen sind anfällig für Renditeschwankungen. Darauf weist die Kreditanstalt für Wiederaufbau in ihrer Untersuchung „Hohe Eigenkapitalrenditen auch im Mittelstand?“ hin.

Durch die Finanz- und Wirtschaftskrise sind die Eigenkapitalrenditen der Unternehmen stark zurückgegangen. So ist die Eigenkapitalrendite der DAX- und MDAX-Unternehmen von durchschnittlich 30,1 Prozent im Jahr 2007 auf 4,4 Prozent im 1. Halbjahr 2009 geschrumpft. Da sich die Durchschnittsrenditen bei großen und mittleren Unternehmen in der Vergangenheit weitgehend parallel entwickelt haben, ist mit einem ähnlich starken Einbruch im Mittelstand zu rechnen.

Die KfW-Analyse macht darüber hinaus deutlich, dass mit höherer Eigenkapitalrendite typischerweise größere Renditeschwankungen einhergehen, d. h. dass für höhere Renditen im Durchschnitt auch größere Risiken in Kauf genommen werden müssen. Dies gilt umso mehr, je kleiner das Unternehmen ist. Kleine und mittlere Unternehmen verfügen in der Regel über eine kleineres Produktspektrum, bedienen weniger Märkte und haben dadurch weniger Möglichkeiten zur Diversifikation im operativen Geschäft. Vor allem aber ist die zumeist schwache Eigenkapitalbasis bei kleinen Unternehmen ein wesentlicher Faktor für die hohe Schwankungsbreite bei der Eigenkapitalrendite.

(Redaktion)


 


 

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