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RWE und Turcas unterzeichnen Joint-Venture-Abkommen

Der türkische Strommarkt ist im Wachstum, weitere Energiequellen werden aufgrund der wachsenden Industrie benötigt. Nun haben die Energieunternehmen RWE und Turcas ein Joint-Venture-Abkommen zum Bau einer 800 MW GuD- Anlage (Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk) in Denizli an der Wetküste der Türkei unterzeichnet.

RWE und die türkische Turcas Elektrik Üretim, eine Tochtergesellschaft der Turcas Petrol A.S. (Turcas), haben am 20. März 2009 ein Joint-Venture-Abkommen für den Bau einer 800 MW GuD-Anlage in der Nähe der Stadt Denizli unterzeichnet.

RWE wird 70% an der Joint-Venture-Gesellschaft halten, die bereits eine Vorlizenz für das Kraftwerk besitzt. Zentrale Aufgabe der Gesellschaft ist zunächst die Projektentwicklung weiter voranzutreiben. Die finale Investitionsentscheidung soll Ende 2009 fallen. Der Bau der Anlage könnte damit voraussichtlich Anfang 2010 beginnen.

Erdal Aksoy, Vorstandsvorsitzender von Turcas, hob bei der Vertragsunterzeichnung hervor: „Wir haben RWE als Partner ausgewählt, da RWE eines der größten Unternehmen im europäischen Energiesektor ist und über umfangreiche Erfahrungen beim Bau und Betrieb von GuD-Anlagen verfügt.“ Aksoy führte weiter aus: „Wir schätzen die Kompetenz unseres Partners und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam mit RWE den Bau des Kraftwerks innerhalb des gemeinsam festgelegten Zeitplans realisieren können.“

Dr. Leo Birnbaum, Vorstandsmitglied der RWE AG und hier für den Bereich Strategie verantwortlich, unterstreicht die große Bedeutung des Joint Ventures: „Für RWE stellt das Joint Venture einen wichtigen ersten Schritt in den türkischen Strommarkt dar. Zudem untermauert RWE mit diesem Projekt seine organische Wachstumsstrategie für Südosteuropa. In dieser Region hat speziell die Türkei einen hohen Bedarf an zusätzlicher Kraftwerkskapazität, zu deren Deckung wir nun einen Beitrag leisten.“

Das beabsichtigte Joint Venture steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der türkischen Kartellbehörde. 

Quelle: RWE

(Redaktion)


 


 

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