Presseauszug
Türkei und Russland gründen gemeinsames Erdölverarbeitungswerk
GTE Deutschland. Presseauszug aus den Türkischen Tageszeitungen: Gül besucht Serbien, Erdoğan sieht Türkei und Iran als Friedensträger in der Region, Türkei und Russland gründen gemeinsames Erdölverarbeitungswerk, EU-Verhandlungsführer Bağış unterstreicht die Rolle der Türkei im EU-Prozess
Gül besucht Vojvodina
Im Rahmen seiner offiziellen Reise nach Serbien besuchte Staatspräsident Abdullah Gül gestern Novi Sad, die Hauptstadt der autonomen Region Vojvodina. Gül besuchte die Friedenskappelle und die Festung Petrovaradin. Dabei wurde Gül bei seinem serbischen Amtskollegen Boris Tadic begleitet.
Gül sagte: „Die Türkei und Serbien haben eine gemeinsame Geschichte und Heute hat die türkisch-serbische Beziehung eine historische Bedeutung. Für den Frieden in Balkan werden die Türkei und Serbien zusammenarbeiten.“
Tadic erklärte seinerseits, dass die Beziehung zwischen der Türkei und Serbien, bedeutend für beide Länder ist. (Hürriyet)
Erdoğan : „Die Türkei und Iran sind Symbole für den Frieden in der Region“
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan der sich auf Einladung von Ahmadinejads ersten Vizepräsidenten Mohammad Reza Rahimi für einen offiziellen besuch in Iran befindet führte seine Kontakte fort. Erdoğan wurde mit einer offiziellen Zeremonie vom ersten Vizepräsidenten Mohammad Reza Rahimi empfangen. Die beiden Führer nahmen an dem Arbeitsforum zwischen den beiden Ländern teil. Erdoğan der an dem Forum eine Rede hielt sagte: „Ich unterstreiche es noch einmal, die Lösungen der Probleme in unserer Region sind nur möglich wenn wir sie selbst in die Hand nehmen. Die Türkei und Iran sind die Garantie für die Stabilität und den Frieden in der Region “ Rahimi seinerseits erklärte, dass die beiden Länder einen Bruderschaftsabkommen unterzeichnet haben und sagte: „Als Nachbarn werden wir uns zusammen für den Wohl und Frieden beider Völker bestreben.“
Nach seinen Kontakten mit Rahimi empfing Erdoğan den iranischen Außenminister Manuchehr Mottaki und den türkischen Botschafter in Teheran Selim Karaosmanoğlu.
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan kam im Rahmen seiner Kontakte, der Reihe nach, mit iranischen Präsident Mahmud Ahmedinejad und Irans religiöse Führer Ayatollah Ali Hamanei unter vier Augen zusammen. Erdoğan erklärte nach dem treffen, dass sie besonders die Zusammenarbeitsmöglichkeiten zur Bekämpfung des Terrors in nationaler, regionaler und globalen Ebene besprochen haben. (Türkiye-Cumhuriyet)
Türkei und Russland gründen gemeinsames Erdölverarbeitungswerk
Die Türkei und Russland haben sich auf den Bau eines Erdölverarbeitungswerkes am Endpunkt der Ölpipeline Samsun-Ceyhan und für den gemeinsamen Handel mit Erdölprodukten geeinigt.
Durch die Zusammenarbeit wurde geplant, die Ölpipeline Samsun-Ceyhan von der türkischen Schwarzmeerstadt Samsun bis zum Mittelmeerhafen Ceyhan zu verlegen. Sie soll jährlich 60 bis 70 Millionen Tonnen Erdöl in Umgehung den überlasteten İstanbul und Çanakkale Meeresstraßen befördern.
Der russische Energieminister Sergei Ivanovich Shmatko teilte am Dienstag in einer Pressekonferenz mit, dass die Besprechungen bezüglich des Projektes im vergangenen Frühling verstärkt wurden und sagte: „In den letzten Tagen haben wir mit der Türkei einen sehr intensiven Zusammenarbeitsverkehr im Bereich Energie durchgeführt. Wir werden sie noch weiterentwickeln.“
Zu Beginn der vorigen Woche wurde in Mailand ein Abkommen unterzeichnet, wonach die türkische Unternehmer Gruppe Çalik und der italienische Energiekonzern Eni mit dem russischen Unternehmen Rosneft, Transneft und Sovkomflot an Bau und Betrieb der Ölpipeline Samsun-Ceyhan sowie an Transport, Verarbeitung und gemeinsamem Absatz von Erdölprodukten beteiligt sein werden. (Cumhuriyet)
Bağış : „Ohne die Türkei kann das EU-Projekt nicht beendet werden“
Verhandlungsführer Egemen Bağış hat gestern an der Union der Stadtverwaltungen in Marmara Region teilgenommen. Bağış erklärte die Vorteile der EU Mitgliedschaft für die Türkei und wies auch darauf hin, dass die türkische EU-Mitgliedschaft ein Vorteil für die EU ist. Er sagte: „Die EU ist ein umfassendes Friedensprojekt der Menschheit. Aber dieses Friedensprojekt ist noch nicht vollendet. Das Projekt wird mit der türkischen EU-Mitgliedschaft verwirklicht.“ (Türkiye)
Quelle: BYEGM
(Redaktion)
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