Unternehmerreise
Vorbereitung des Standortes Niederrhein auf Unternehmerreise zur WIN
GTE Deutschland. Der Standort Niederrhein macht sich stark, um sich türkischen Investoren zu präsentieren. Nach verschiedenen sehr erfolgreichen Informationsveranstaltungen un dem Wirtschaftsforum im März plant die regionale Wirtschaftsförderung nun eine Delegationsreise nach Istanbul zur WIN 2010.
Das Symbol ist passend gewählt: Ein deutsches und ein türkisches Zahnrad greifen ineinander. Damit diese Zahnräder sich auch wirklich gegenseitig antreiben, initiierte die Standort Niederrhein GmbH gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein eine Informationsveranstaltung für niederrheinische Unternehmen unter dem Motto "Maschinenbau: Destination Türkei" bei der IHK Mönchengladbach.
Schwerpunktthema war die Vorbereitung auf die Istanbuler Industriemesse "World of Industry (WIN)" im Februar 2010. "Unternehmen vom Niederrhein können entweder an unserer Unternehmerreise nach Istanbul vom 4. bis 7. Februar teilnehmen oder sich am Messe-Stand der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) beteiligen", sagte Martin Lutz, Geschäftsführer der Standort Niederrhein GmbH. Detaillierte Informationen von der Messe und dem WFMG-Stand für die niederrheinischen Unternehmen lieferten Rainer Dorau von der Deutsche Messe Hannover, Kooperationspartner der WIN, sowie Rafael Lendzion von der WFMG.
Sie hoben vor allem die guten Marktchancen für deutsche mittelständische Unternehmen in der Türkei hervor. "Gerade die Messe WIN ist eine sehr gute Kontaktplattform. In den vergangenen Jahren sind teilweise sogar schon direkt vor Ort geschäftliche Transaktionen abgeschlossen worden", informierte Lendzion.
zur "World of Industry" gibt es unter Telefon 02131-9268-591. Wer sich
am Messe-Stand der WFMG beteiligen will, wendet sich an die WFMG,
Telefon 02161-8237975.
In jedem Fall komme man mit potenziellen Geschäftspartner leicht ins Gespräch. Das konnte auch Oliver Gosejacob, Geschäftsführer der Germotec GmbH aus Krefeld, bestätigen. Er nahm im vergangenen Jahr an der Unternehmerreise nach Istanbul teil. "Die Möglichkeit, Kontakte zu türkischen Unternehmen zu knüpfen und Informationen zu sammeln, sollte man sich nicht entgehen lassen", sagte Gosejacob.
Erleichtert wurden diese Kontakte durch ein Firmen-Matching, das es auch im kommenden Jahr wieder geben wird. Im Vorfeld der Messe werden Profile der teilnehmenden niederrheinischen Unternehmen gesammelt und interessierten türkischen Firmen zugeordnet. Anschließend gibt es die Gelegenheit zum Austausch.
Wie wichtig die Türkei auch als Drehscheibe und Tor nach Asien ist, verdeutlichte Armin Raffalski von der goetzpartners Management Consultants GmbH aus Düsseldorf, in einem Vortrag über Turkmenistan.
Das Land am kaspischen Meer besteht zu 80 Prozent aus Wüste und ist dank Erdöl- und Erdgasvorkommen sehr rohstoffreich. "Derzeit ist dort ein beispielloses Investitionsprogramm zur Modernisierung des Landes im Gange", sagte Raffalski. "Die gesamte Infrastruktur muss erneuert werden." Es sei eine gute Zeit, um Geschäfte zu machen. "Das gilt vor allem für Mittelständler, die flexibler auf Anfragen reagieren können als Großunternehmen." Viele Kontakte liefen über die Türkei. Das sei ein guter Anknüpfungspunkt.
Die Standort Niederrhein GmbH ist die Plattform für das gemeinsame Standortmarketing der Region Niederrhein. Außerdem unterstützt sie kleinere und mittlere Unternehmen bei der Erschließung neuer Märkte. Die Beratungsleistungen stehen Firmen aus den Kreisen Kleve, Wesel, Viersen, dem Rhein-Kreis Neuss sowie den Städten Krefeld und Mönchengladbach offen.
Quelle: presse-service
(Redaktion)
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