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Abschiebung

17 Straftäter aus der Haft abgeschoben

Im zweiten Quartal 2009 wurden 17 Männer aus der Strafhaft heraus in ihre Heimatländer abgeschoben. Vier Straftäter wurden in die Türkei zurückgeführt, je zwei Täter nach Rumänien, Nigeria und in den Irak. Weitere Abschiebungen erfolgten nach Mazedonien, Albanien, Russland, Tunesien, Algerien, Litauen und in die Slowakei.

Insgesamt wurden die Straftäter zu 87 Jahren und vier Monaten Haft verurteilt, was einer durchschnittlichen Verurteilung von gut fünf Jahren Haft entspricht. Die entsprechenden Straftaten reichen von Urkundenfälschung über räuberische Erpressung bis hin zu versuchtem Mord.

Ein tunesischer Staatsangehöriger musste das Bundesgebiet verlassen, da er zu zehn Jahren und sechs Monaten Haft wegen Vergewaltigung und sexuellem Missbrauch von Kindern, sowie räuberischem Diebstahl verurteilt worden war. Ein türkischer Staatsangehöriger wurde wegen versuchten Mordes abgeschoben. Er war zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Ferner wurde ein Rumäne abgeschoben, der wegen schweren Raubes zu elf Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden war.

Die meisten Verurteilungen erfolgten wegen Eigentums- und Drogendelikten.

Innensenator Christoph Ahlhaus: ≥Die Abschiebung ausländischer Straftäter hat weiterhin eine hohe Priorität. Wir werden auch künftig das Aufenthaltsgesetz ohne Wenn und Aber anwenden, um die Sicherheit der Menschen in unserer Stadt zu gewährleisten. Wer unsere Gastfreundschaft missbraucht, hat in Deutschland nichts zu suchen."

Behörde für Inneres

(Redaktion)


 


 

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