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33. Deutsche Tourismusanalyse

Urlaubsplanung: Sicherheit steht künftig an erster Stelle

Wie verteilen sich die Urlauberströme in diesem Jahr, welche Ziele und Urlaubsformen werden in Krisenzeiten bevorzugt? Die 33. Deutsche Tourismusanalyse gibt detaillierte Einblicke ins Reiseverhalten der Bundesbürger und hinterfragt ihre Pläne. Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage stellt die Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen – eine Initiative von British American Tobacco (BAT) auf der 40. Reisen Hamburg vor.

Für die Tourismusanalyse wurden nach eigenen Angaben rund 4.000 Personen befragt. In Kooperation mit der größten Messe für Urlaub, Kreuzfahrt, Caravaning und Rad im Norden hat die Stiftung die Teilnehmenden auch nach neuen Trends im Urlaubsverhalten gefragt. „Die Sicherheit steht in Zukunft auch beim Thema Reisen an erster Stelle“, so Prof. Dr. Ulrich Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung. Die Bundesbürger stellen demzufolge zwar nicht das Reisen an sich infrage, setzen hierfür aber Sicherheit am Urlaubsort voraus. „Fast vier von fünf Befragten gehen entsprechend davon aus, dass traditionell sicheren Reisezielen wie Spanien die Zukunft gehört“, sagte Reinhardt im Vorfeld der Messe. Im 10-Jahres-Vergleich sei die Zustimmung in puncto Sicherheit noch einmal deutlich um 9 Prozentpunkte gestiegen (2007: 69 Prozent).

Authentizität vor Ort gefragt

Als weitere Trends sehen die Deutschen All-Inklusiv-Urlaube sowie authentisches Reisen (jeweils 60 Prozent). „Nicht nur junge Reisende suchen nach möglichst viel Authentizität vor Ort, sondern auch bei Jungsenioren und Ruheständlern ist dieser Urlaubstrend überdurchschnittlich stark ausgeprägt“, betont der Zukunftswissenschaftler weiter. „Immer größer wird auch der Wunsch nach Luxus und Komfort im Urlaub. Viele Bundesbürger wollen bei den besten Wochen des Jahres keine Kompromisse eingehen und reisen nach dem Motto: Das habe ich mir verdient, schließlich habe ich auch 50 Wochen dafür gearbeitet.“

Camping und Caravaning ist laut der Studie für knapp jeden Dritten ein Urlaubstrend mit viel Zukunftspotenzial. Insbesondere junge Erwachsene können sich vorstellen, dass immer mehr Bundesbürger auf diese Weise verreisen werden.

Prof. Reinhard zieht aus den ersten Ergebnissen folgendes Fazit: „Die Urlaubswelt der Zukunft wird neben den zwei Grundmotiven, Erholung und Kontrast zum Alltag, vor allem Sicherheit bieten müssen. Ansonsten liegen viele ganz unterschiedliche Urlaubsformen im Trend und können mit wachsenden Marktanteilen rechnen.“ Hierbei reiche das Interesse der Reisenden vom Rund-um-Sorglos-Paket bis zum individuellen Rucksacktrip.

(Redaktion)


 


 

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