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824. Hafengeburtstag Hamburg

Prächtige Stimmung und großartige Attraktionen – mehr als 1,5 Millionen Besucher kamen zum XXL-Hafenfest

Erwartungen erfüllt: Mehr als 1,5 Millionen Besucher aus dem In- und Ausland genossen am Christi-Himmelfahrt-Wochenende bei Sonne, Wind und gelegentlichen Regenschauern das größte Hafenfest der Welt mit zahlreichen spannenden Attraktionen.

Von der HafenCity bis zum Museumshafen Oevelgönne – auf  etwa sechs Kilometern Länge – vsorgten maritime Attraktionen vor der spektakulären Kulisse des Hamburger Hafens von morgens bis spät in die Nacht  für gute Stimmung. Jung und Alt feierten ausgiebig. Publikumsliebling unter den mehr als 300 Schiffen aus aller Welt war die Gorch Fock, die mehr als 12000 Besucher beim „Open Ship“ an Bord besichtigten.

„Kein Fest in Hamburg steht mehr für Weltoffenheit und Internationalität als der Hafengeburtstag. Die Hansestadt macht an diesen Tagen ihr Tor zur Welt noch ein Stück weiter auf. Gemeinsam mit den Hamburgern und Hamburgerinnen erleben die Gäste aus dem In- und Ausland die ganze Vielfalt der maritimen Welt im Hafen“, so das Fazit von Senator Frank Horch, Präses der zuständigen Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg. „Zahlreiche Partner und freiwillige Helfer vor und hinter den Kulissen tragen mit viel Herzblut und Leidenschaft zum Gelingen der Veranstaltung bei. Ich freue mich über dieses fröhliche und unvergessliche Fest und bedanke mich bei allen, die dazu beigetragen haben.“

Beeindruckende Windjammer, Traditions- und Museumsschiffe, Marine- und Einsatzfahrzeuge, Segel- und Motorboote, insgesamt 13 Kreuzfahrtschiffe und viele weitere Wasserfahrzeuge: Für jeden Geschmack war etwas dabei und den Schaulustigen bot sich ein facettenreiches Bild. Am Hafenrand vertäut luden die meisten Schiffe zu einem Besuch an Bord ein.

Mehr als 90.000 Fans der Seefahrt nutzten die Open-Ship-Angebote, um die Ausstattung und Technik der Schiffe aus nächster Nähe zu betrachten. Neben wunderschönen Großseglern wie der „Alexander von Humboldt 2“ und den Segelschulschiffen „Cisne Branco“, „Dar Mlodziezy“ und „Mir“ stießen auch Fahrzeuge von Behörden und Institutionen auf großes Interesse und die Besucher löcherten die Besatzungen mit Fragen. Zum Auftakt am Donnerstag sorgte die große Einlaufparade für Begeisterung. Die Ankunft der schwimmenden Gäste, die wie an einer Perlenschnur aufgereiht die Landungsbrücken passieren, ist eine nautische Herausforderung und weltweit einzigartig. Zu den weiteren Programmhighlights auf dem Wasser zählte das weltberühmte Schlepperballett am Samstag. Action und Spannung bot die tägliche Show „SOS – Ihre Retter in Aktion“, bei der Bundeswehr, die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, Bundespolizei, Wasserschutzpolizei, Hamburg Port Authority, das THW sowie andere Behörden und Institutionen den Ernstfall einer Seenotrettung demonstrierten.

Als einer der absoluten Höhepunkte des diesjährigen Hafenfestes lockte das große AIDA-Feuerwerk am Sonnabend hunderttausende Besucher an das Elbufer. Eröffnet wurde das farbenfrohe Pyrotechnik-Spektakel mit einer Lasershow an Bord der AIDAluna und dem Startschuss vom Bug des Clubschiffes, das als Teil der außergewöhnlichen Inszenierung direkt vor den Landungsbrücken lag. Zum Feuerwerk nahmen drei weitere Luxusliner Logenplätze auf der Elbe ein: Die „Mein Schiff 1“, die kurz zuvor mit einem ohrenbetäubendem Geburtstagsständchen mit der „Full Metal Cruise“ eingelaufen war, die am Freitagabend vor Blankenese getaufte „MS Europa 2“ und das „Traumschiff“ MS Deutschland boten den Zuschauern gemeinsam mit AIDAluna ein beeindruckendes Bild. Einen optimalen Blick auf das Feuerwerk bot die „AIDA-Welt“ im Beachclub an den Landungsbrücken.

An Land auf der „Bunten Hafenmeile“ von der Kehrwiederspitze bis zur Fischauktionshalle sowie in der Speicherstadt, der HafenCity und im Museumshafen Oevelgönne wurde die Geburtsstunde des Hafens vier Tage lang fröhlich gefeiert. Die musikalische Bandbreite auf den kostenlosen Live-Bühnen reichte von Rock und Pop über Punk, Shantys und Klezmer-Klänge bis hin zu Flamenco. Vor den Landungsbrücken empfing der NDR die Besucher erstmals unter dem „Magic Sky“ mit einem abwechslungsreichen Musik- und Infotainment-Programm und Top Acts wie DJ Antoine und Alphaville. Rock Metal Fans kamen auf der ASTRA-Hafenrock-Bühne an der St. Pauli Hafenstraße auf ihre Kosten. Eine der ersten Anlaufstellen für Familien mit Kindern war die REWE-Eventfläche am St. Pauli-Fischmarkt.

Auf der Kehrwiederspitze verbreitete das Italien-Ligurien Festival italienisches Flair: Neben gastronomischen Spezialitäten der Küstenregion Ligurien wie Olivenöl, Pesto und Weine sowie Showeinlagen der Weltmeister-Equipe in Pizza-Akrobatik informierte das diesjährige Partnerland über zukunftsträchtige europäische Gemeinschaftsprojekte wie das Projekt „Smartcity“ zur Verbesserung der Lebensqualität in Städten.

Zunehmend können die Besucher den Hafengeburtstag auch abseits des Trubels rund um die Landungsbrücken feiern und bei vielfältigen Kunst- und Kulturangeboten in die maritime Welt eintauchen. Museen, städtische Institutionen und private Initiativen laden zu Ausstellungen, Besichtigungen und Führungen ein. Viele Angebote beschäftigen sich passend zum Anlass mit Themen rund um das Leben und Arbeiten im Hamburger Hafen. Einen spannenden Einblick boten zum Beispiel die geführten Hafentouren, bei denen die Hafen Hamburg Marketing e.V. mit ansässigen Unternehmen einen Einblick in die spannende Welt der Güterumschlagsplätze auf der südlichen Elbseite gewährte. Bei der multimedialen Ausstellung „re-rite. Du bist das Orchester!“ im Kaispeicher der Elbphilharmonie konnten Groß und Klein mit dem Paukisten auf die Pauke hauen und selbst zum Taktstock greifen.

Die Polizei war mit dem Verlauf des Festes zufrieden. Für eine Veranstaltung dieser Größenordnung mit einem Millionenpublikum sei es ruhig gewesen. Das bestätigten auch die Feuerwehr sowie die Hilfsorganisationen und Rettungsdienste.

 Der 825. Hafengeburtstag findet vom 9. bis 11. Mai 2014 statt.

(Redaktion)


 


 

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