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Bulgarischer Staatspräsident zu Gast beim Europa-Abend in Hamburg

Den 26. Europa-Abend veranstaltete der AGA Unternehmensverband am 12. Oktober 2015 im Hotel Atlantic Kempinski in Hamburg. Festredner vor mehr als 230 Gästen war der bulgarische Staatspräsident Rosen Plevneliev. Der Präsident sprach zum Thema „Wirtschaft und Geopolitik in Südosteuropa: Herausforderungen und Perspektiven“.

„Die Krisen in Europa mehren sich und es können immer neue hinzukommen. Lösungen für diese Krisen kann es nur geben, wenn alle 28 europäischen Staaten zusammenhalten. Frieden in Europa ist nur dann möglich, wenn alle sich an die Regeln halten. Dazu gehört auch, die Probleme nicht unter den Tisch zu kehren. Ich möchte ein stolzer Europäer sein“, sagte Staatspräsident Rosen Plevneliev. Zum Zustand Bulgariens sagte er: „Ich bin begeistert, wenn ich das Heute mit der Zeit vor 25 Jahren vergleiche. Wir haben große Fortschritte gemacht und darauf können wir stolz sein.“

Nach einem bewegenden Gedenken an den wenige Tage zuvor verstorbenen Altbundeskanzler Helmut Schmidt betonte der Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Frank Horch, in seinem Grußwort die einigende Kraft der europäischen Idee – gerade in schwierigen Zeiten: „Nur in europäischer Einigkeit werden wir die Kraft finden, die Herausforderungen zu meistern, die sich für viele Länder, Regionen und Gemeinden, gerade auch in Mittel- und Osteuropa, im Moment in besonderem Maße stellen.“ Hoch strich in seiner Rede noch einmal die Bedeutung Bulgariens für die norddeutsche Wirtschaft heraus. Erst im Sommer besuchte er zusammen mit einer Delegation das südosteuropäische Land.

AGA-Präsident Dr. Hans Fabian Kruse schloss in seiner Begrüßung an die Worte von Senator Horch an: „Jedes Land, das neu zu uns in Europäische Union kommt, ist eine Bereicherung, ein neuer Mosaikstein für Europa. Es ist unsere Aufgabe, aktiv die neuen Mitglieder in unsere Gemeinschaft einzubinden, den Vertrag mit Leben zu erfüllen und so Europa zu einer lebendigen Staatengemeinschaft zu machen.“ Dabei fordere Integration auch die bestehenden Mitglieder. „Wir dürfen das gemeinsame Europa nicht aus den Augen verlieren. Wie schnell verführen parteipolitischer Streit und nationalstaatlich geprägter Medienhype dazu, die Sichtweise und Betroffenheit unserer europäischen Partner zu ignorieren und nicht für die eigene Position zu berücksichtigen.“

Unter den Gästen des 26. Europa-Abend aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Medien befanden sich Polizeipräsident Ralf Martin Meyer, Senator a.D. Ian Karan, Dirk Ahlers, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Frosta AG, sowie 15 Vertreter des konsularischen Corps.

(Redaktion)


 


 

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