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Blackberry-Hersteller RIM stürzt ab

RIM, der Erfinder der Blackberry-Smartphones kämpft mit hohen Verlusten und einem massiven Kundenschwund. Die Wende soll jetzt das neue Betriebssystem Blackberry 10 ab Februar 2013 schaffen.

Erstmals in der Unternehmensgeschichte gingen die Nutzerzahlen im vergangenen Quartal um rund eine Million auf 79 Millionen deutlich zurück. In einer Telefonkonferenz nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen sagte RIM-Chef Thorsten Heins, dass er die Preispolitik für BlackBerry-Dienste zukünftig flexibler gestalten möchte. Daraufhin drehte der Aktienkurs und stürzte mit rund zehn Prozent tief in die roten Zahlen.

Mit dem Blackberry 10 verbindet RIM die Hoffnung, erneut Anschluss an die Rivalen Samsung und Apple zu finden. RIM möchte mit dem neuen System auch Unternehmen und Behörden als Kunden behalten, die zuletzt unter anderem zu Apple wechselten.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres schaffte es RIM, einen Verlust von 744 Millionen Dollar zu erwirtschaften. Der Umsatz brach zudem um 41 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar ein. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum betrug der Gewinn noch 1,29 Milliarden Dollar.

(FN)


 


 

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