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Aktive Krisenbewältigung bei Wahrung künftiger Wachstumschancen

Im Umfeld des weltweiten Einbruchs von Industrieproduktion und Transportaufkommen verzeichnete die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) deutliche Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis. Die Umsatzerlöse gingen in den ersten drei Monaten des Jahres 2009 um 20 Prozent auf 256,5 Millionen Euro zurück, das Betriebsergebnis (EBIT) sank um 45 Prozent auf 51,0 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich dagegen um 2,4 Prozentpunkte auf 43,2 Prozent.

„In einem dramatisch verschlechterten wirtschaftlichen Umfeld hat die Hamburger Hafen und Logistik AG ihren Kurs einer aktiven Krisenbewältigung bei gleichzeitiger Wahrung zukünftiger Wachstumschancen im ersten Quartal 2009 konsequent fortgesetzt. So hat die HHLA trotz eines scharfen Einbruchs der Umschlag- und Transportmengen die Rückgänge beim Umsatz in Grenzen gehalten, ein respektables Ergebnis erzielt und die Politik einer soliden
Bilanzstruktur fortgeführt. Wesentlich dazu beigetragen haben die kurzfristig umgesetzten Maßnahmen zur Kostensenkung“, erklärte der HHLA Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Peters anlässlich der Veröffentlichung des HHLA Zwischenberichts Januar bis März 2009. Mit einem Wert von 19,9 Prozent wurde eine weiterhin hohe EBIT- Marge erreicht.

Im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2009 haben sich noch keine Hinweise auf eine grundlegende Trendwende der aktuellen wirtschaftlichen Situation gezeigt. Die HHLA geht deshalb gegenwärtig für das Gesamtjahr 2009 unverändert von einem deutlich zweistelligen Rückgang bei den Umschlag- und Transportmengen sowie signifikanten Rückgängen von Umsatz und Ergebnis aus. Mit ihren Maßnahmen zur Kostensenkung und Investitionsstreckung erwartet die HHLA jedoch auch für das Gesamtjahr 2009 ein weiterhin deutlich positives operatives Ergebnis.

Wichtige Konzernkennzahlen im Überblick (Januar bis März 2009)

  • Der Umsatz sank um 20,0 Prozent auf 256,5 Millionen Euro.
  • Das betriebliche Ergebnis vor Abschreibungen ( EBITDA ) ging um 34,0 Prozent auf 76,3 Millionen Euro zurück.
  • Das betriebliche Ergebnis (EBIT) nahm um 45,0 Prozent auf 51,0 Millionen Euro ab.
  • Das Ergebnis nach Steuern lag mit 29,5 Millionen Euro um 50,5 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert.
  • Die Eigenkapitalquote betrug zum Stichtag 31.3.2009 43,2 Prozent (im Vorjahr: 40,8 Prozent).
  • Der Umschlag im Segment Container verringerte sich um 31,8 Prozent auf 1,247 Millionen Standardcontainer.
  • Das Transportvolumen im Segment Intermodal ging um 16,6 Prozent auf 0,366 Millionen Standardcontainer zurück.

Der Umsatz des börsennotierten Teilkonzerns Hafenlogistik, dem Kerngeschäft der HHLA, sank in den ersten drei Monaten des Jahres 2009 um 20,6 Prozent auf 249,4 Millionen Euro. Das EBIT des Teilkonzerns ging um 46,9 Prozent auf 47,8 Millionen Euro zurück. Der Teilkonzern Hafenlogistik hat damit 97,0 Prozent des Konzernumsatzes und 93,7 Prozent des Konzern-EBIT erwirtschaftet.

Gerade jene Märkte, die in den letzten Jahren wesentlich zum überproportionalen Wachstum der HHLA beitrugen, verzeichneten jetzt überdurchschnittliche Einbrüche (Zubringerverkehre im Ostseeraum, Überseeverkehre mit Fernost, Hinterlandverkehre mit Mittel- und Osteuropa). Auf diese Herausforderung hat die HHLA differenziert geantwortet. So konnte im Segment Container ein gestiegener Anteil höherwertiger Serviceleistungen die Mengenentwicklung zumindest
teilweise kompensieren, wobei sich die leistungsintensive Kombination von Umschlag, Lagerung und Hinterlandverkehr (insbesondere auf der Schiene) erneut bewährt hat. Im Segment Intermodal standen der Erhalt und Ausbau von Marktpositionen im Vordergrund. Zudem zeigte das Maßnahmenpaket zur Kostensenkung mit der konsequenten Realisierung kurzfristig realisierbarer Einsparungen Wirkung. In der zweiten Jahreshälfte 2009 wird die HHLA ihren Personalaufwand mit der Umsetzung einer Qualifizierungsoffensive in Kombination mit Kurzarbeit merklich reduzieren. Darüber hinaus werden die Investitionsausgaben weiter der Wirtschaftsentwicklung angepasst. Investitionen in langfristiges Wachstum und zur Effizienzsteigerung werden fortgeführt,
Investitionen zur Kapazitätssteigerung dagegen gestreckt und verschoben.

Der HHLA Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Peters: „Damit ist die HHLA
gut gerüstet, die aktuelle Wirtschaftskrise weiterhin erfolgreich zu meistern, die Chancen einer konjunkturellen Erholung wahrnehmen zu können und ihre langfristigen Wachstumsperspektiven weiter fest im Blick zu behalten.“

HHLA Unternehmenskommunikation

(Redaktion)


 


 

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