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Albertinen-Stiftung

Benefizturniere bringen fast 40.000 Euro für die „Herzbrücke“

Die Spendenerträge aus zwei Sportevents in der Metropolregion Hamburg kamen dem Projekt „Herzbrücke“ der Albertinen-Stiftung zugute. Mit den Geldern kann schwer herzkranken afghanischen Kindern eine lebensrettende Operation ermöglicht werden.

Die Herzbrücke gibt es seit 2005. Sie ist eine Initiative des Vorstands der Albertinen-Stiftung, gemeinsam mit Ärzten um Professor Friedrich-Christian Rieß, Chairman des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums und Chefarzt der Herzchirurgie im Albertinen-Krankenhaus. Rieß ist auch medizinischer Leiter des Projektes.

Ziel des Projekts ist es, herzkranken Kindern und Jugendlichen aus Kriegs- und Krisengebieten mit einer dringend benötigten Behandlung das Leben zu retten. Im Laufe der Jahre konnte nach Angaben der Albertinen-Stiftung fast 200 Kindern und Jugendlichen – fast ausschließlich aus Afghanistan – die Chance für ein zweites Leben geschenkt werden. Die Operationen finden überwiegend im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum statt. Seit 2010 besteht überdies eine Kooperation mit dem Universitären Herzzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.

Dank einer Kooperation mit dem French Medical Institute in Kabul können zudem seit 2017 auch Kinder vor Ort operiert werden, die zu jung oder zu schwach für die Reise nach Hamburg wären. Das Projekt finanziert sich aus privaten Spenden und Fördermitteln.

Hilfe im Doppelpack

Im Sommer gab es im sportlichen Doppelpack Unterstützung für die „Herzbrücke“: Beim 11. Benefiz-Golfturnier auf Gut Waldhof Ende Juli sowie beim Handballturnier im Juni für den guten Zweck in Fredenbeck einen Monat zuvor kamen insgesamt 38.500 Euro zusammen.

Der Erlös aus dem Golfturnier am 20. Juli hat sich auf 28.500 Euro summiert. Weitere 10.000 Euro hatte Gunnar Schmidt, Geschäftsführer der Firma Relais Control, mitgebracht: Er war auf Gut Waldhof als Golfer dabei und hatte wenige Wochen zuvor ein Benefiz-Handballturnier mitorganisiert: Am 23. Juni waren in der Fredenbecker Geestlandhalle Handball-Legenden wie Stefan Kretzschmar, Christian Schwarzer, Pascal Hens, Florian Kehrmann und Michael Krieter für den guten Zweck aufgelaufen. Die Einnahmen und Antrittsprämien der Spieler aus dieser Veranstaltung kamen drei Projekten zugute, darunter die Herzbrücke der Albertinen-Stiftung.

Bei der Albertinen-Stiftung freut man sich über die großzügigen Spenden: In wenigen Monaten sollen die nächsten schwer herzkranken afghanischen Kinder nach Hamburg kommen, um sich hier einer Operation zu unterziehen.

(Redaktion)


 


 

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