Ambient Media
Mission Kettenkoffer geglückt - jetzt geht es zur Preisverleihung
Hamburg. Sie schmückten die Skyline von Frankfurt, spielten die Hauptrolle in einem Blockbuster und gelangten gar bis nach Japan: Die fünf geheimnisvollen Ambient-Koffer, die der Fachverband Ambient Media im Rahmen seines „Experiments“ auf eine virale Reise durch Deutschlands Kreativ- und Mediaagenturen und die Marketingabteilungen der Unternehmen schickte.

Sie haben einen Koffer mit "Bedienungsanleitung" in die Welt hinaus geschickt und zurück kam Preisverdächtiges.
Randvoll mit Ambient Media Handbüchern war jeder Koffer gefüllt und stellte die Empfänger vor die Aufgabe, ein möglichst kreatives Beweisfoto zusammen mit dem Koffer zu schießen, bevor sie ihn dann weiter auf die kreative Reise schicken sollten. Die besten Bilder wurden auf einer eigenen Facebook-Fanseite veröffentlicht, wo mehr als 100 Teilnehmer in der Gruppe „Das Experiment“ die Reise der Koffer verfolgten und ihre Kommentare zu den Bildern abgaben.
Den Beifall der Gruppenmitglieder fand dabei besonders eine Fotomontage der Mediaagentur Mindshare Frankfurt. Mit ihrer Interpretation des Quentin Tarantino Films „Inglourious Bastards“ als „Inglourious Virals“ sicherten sich die Mindshare-Planer Adrian Lubkowitz, Thomas Bedel und Balasz Borsanyi auch in der Bewertung der FAM-Jury den ersten Platz – und damit eine Reise zur Verleihung des FAMous Award am 2. September in Köln. Platz zwei und gleichfalls Karten für die FAMous-Verleihung ging an das Team von Kinetic Frankfurt, die ihre Hommage an den FAM-Koffer „Vera“ an einem Brückenpfeiler vor der Skyline von Frankfurt befestigten.
Nicht alle Koffer kamen an - auch Teil des Experiments
Nicht alle Koffer kamen an, einige gingen schon nach ihrer ersten Station verloren. Dennoch wertet Thilo Raisch, Vorstandsvorsitzender des Fachverbands Ambient Media, die virale Low-Budget-Aktion als Erfolg: „Nicht umsonst haben wir die Aktion "Das Experiment" genannt. Wir konnten vorher nicht wissen, wo die Koffer landen, ob sie verloren gehen, und wie viele Leute teilnehmen. Das Wichtigste für uns ist aber, dass wir mit dieser ungewöhnlichen Maßnahme auch viele Agenturen und Unternehmen außerhalb des FAM auf die Gattung und den FAM aufmerksam machen konnten. Und es hat uns gezeigt, dass Social Networking generell funktioniert.“
Ambient Media meets Social Media
Grund genug für den FAM, die Facebook-Fanseite für das Experiment nun in eine FAM-Gruppe umzuwandeln, auf der künftig dann News, Termine, Fotos, Kampagnenbeispiele, Ankündigungen und vieles mehr zu finden sein werden. Als weiteren Erfolg des Experiments verbucht Thilo Raisch aber auch die erfolgreiche Premiere des FAMous Award. Denn Agenturen und Unternehmen zur Teilnahme an dem Wettbewerb zu bewegen, war ein weiteres Ziel der Kettenkoffer. Mit mehr als 50 Einreichungen ist dieses Ziel erreicht. Wer die Trophäe entgegen nehmen darf, erfahren die Gäste der Preisverleihung am 2. September, wenn der FAMous-Award erstmals im Rahmen des Best New 18/1 Awards in Köln verliehen wird.
(Redaktion)
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