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Amir Hassan Cheheltan

Amir Hassan Cheheltan liest „Teheran Revolutionsstraße“

Voll vom prallen Teheraner Alltagsleben und vielen starken Charakteren, von der Atmosphäre der düsteren Großstadt und der grausamen Geschichte der Revolutionsjahre erzählt Cheltehan in kritisch-realistischem Stil. Und er versteht es, kafkaeske Züge und die Schönheit der Elegie in die Erzählung einzubinden.

BUCHEMPFEHLUNG:

Als erster iranischer Schriftsteller hat Cheheltan Elemente der Umgangssprache in die Schriftsprache aufgenommen und damit seinem kritischen Realismus zu Lebendigkeit und Authentizität verholfen und so Neuland erobert. Ein Verdienst, das inzwischen durch die Aufnahme etlicher von ihm verwendeter Ausdrücke in einem neuen Farsi-Wörterbuch gewürdigt wurde.

Ort: St. Katharinen · Katharinenkirchhof 1 · 20457 Hamburg
Zeit: Freitag, den 23. 10. 2009 · 19 Uhr
Veranstalter: Iran Solidarität Hamburg · Iranische Studenten der Universität HH 22. Khordad-hamburg.com
Eintritt: 3,00 €

Amir Hassan Cheheltan, geb. 1956 in Teheran, Schriftsteller, 1976 erster Erzählband „Ehefrau auf Zeit“, 1979 Durchbruch als Schriftsteller mit dem Buch „Am stummen Fenster“. Er beendet sein technisches Studium in England, Wehrdienst, Irakkrieg. Währenddessen schreibt er seinen ersten Roman „Die Klage um Quassem“, der jedoch erst 2004 unter strengen Auflagen erscheinen darf. Sein letzter Roman „Iranische Morgenröte“ wird für den Staatlichen Buchpreis nominiert, wogegen er sich wegen der häufigen Publikationsverbote (vergeblich) verwahrt.
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

(Redaktion)


 


 

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