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Arbeitsmarkt &Tarifpolitik im E-Commerce

Neue Ausbildungsplätze, gute Arbeitsbedingungen & mehr – neue Infobroschüre zeigt Entwicklung im Online-Handel

Erstmals gibt es eine umfangreiche Bestandsaufnahme sowie Analyse der Arbeitsbedingungen im E-Commerce in Deutschland. In der 48-seitigen Informationsbroschüre „Arbeitsmarkt und Tarifpolitik im E-Commerce“ gibt der E-Commerce-Verband bevh einen Überblick.

Der Online-Handel gilt mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten seit Jahren der „Motor“ des Einzelhandels. Erstmals starten auch rund 900 Auszubildende in den vom E-Commerce-Verband bevh mitinitiierten neuen Ausbildungsberuf „Kaufleute im E-Commerce“ – das sei schon direkt ab Start als großer Erfolg zu werten, so der Verband.

Dies gelte umso mehr, als von den rund 1.500 Betrieben mit anerkannter Eignung für die neue Ausbildung rund 300 damit das erste Mal überhaupt Ausbildungsplätze anböten. Letzteres habe eine aktuelle Umfrage des DIHK unter den 79 deutschen IHKs ergeben.

Laut Pressemittelung hat der bevh die positive Entwicklung zum Anlass genommen, einen vertieften Blick auf die Beschäftigungssituation in der Branche zu werfen. Begleitet durch seinen arbeitspolitischen „Gesprächskreis E-Commerce“ und eine spezialisierte Unternehmensberatung wurden demnach eigene und Drittstudien zusammengetragen, analysiert und mit der Situation im klassischen Einzelhandel verglichen.

Höhere Vollzeitquote im Online-Handel gegenüber dem traditionellen Einzelhandel

So zeige sich, dass im E-Commerce mit 72,5 Prozent verhältnismäßig mehr Menschen in Vollzeitarbeitsverhältnissen tätig sind als im traditionellen Einzelhandel mit einer Vollzeitquote von nur 53,8 Prozent. Auch der Anteil der „geringfügig Beschäftigten“ liege mit 19,2 Prozent fast 10 Prozent unter der Quote des klassischen Einzelhandels. Die Tarifbindung sei im Einzelhandel generell nur bei unter einem Viertel der Betriebe gegeben, wobei die vorhandenen Branchentarifverträge für etwa 40 Prozent der Betriebe eine Orientierung böten. Bei den übrigen führe das allerdings nicht zum „Lohndumping“. Die E-Commerce-Branche, auch das sei ein Ergebnis, zahle überdurchschnittlich und biete oftmals in tariflichen Regelungen nicht vorgesehene Extras wie Zielprämien, Boni und Zulagen oder Gesundheitsförderung und Weiterbildung.

Die Online-Version der Informationsbroschüre gibt es unter www.bevh.org/themen-positionen/fachkraefte-und-arbeitspolitik/arbeitsmarkt-und-tarifpolitik-im-e-commerce. Eine gedruckte Fassung kann per E-Mail an info (at) bevh.org bestellt werden.

(Redaktion)


 


 

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