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Arbeitspraxis

Home-Office: So klappt es mit dem Arbeiten von zu Hause

Wie es von der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite aus mit dem Home-Office klappen kann, zeigt die Expertin für Arbeitsorganisation Rositta Beck in ihrem Ratgeber „Home-Office“.

Infolge der Covid-19-Pandemie ist die Arbeit im Home-Office signifikant angestiegen. So erledigte die Hälfte der Beschäftigten, die in privatwirtschaftlichen Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern tätig sind und beruflich digitale Informations- und Kommunikationstechnologien nutzen, ihren Job im April oder Mai zumindest zeitweise im Home-Office. Das geht aus einer Ende Juni 2020 veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Im Jahr 2019 hatten 35 Prozent der Befragten zumindest gelegentlich zu Hause gearbeitet.

Ängste nehmen – Potenzial entdecken

Das zeit- und ortsunabhängige Arbeiten ist die natürliche Folge einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt: Über Smartphones und Laptops ist das Arbeiten für viele Menschen nicht mehr an den Bürostuhl vor Ort gebunden, Aufgaben lassen sich auch leicht von einem selbstgewählten Standort aus erledigen. Etwa 40 Prozent der klassischen Tätigkeiten wie Büroassistenz, Veranstaltungsmanagement, Datenverwaltung oder Social-Media-Management lassen sich tendenziell im Home-Office durchführen. Aber wie steht es um den Datenschutz bei der Übertragung von sensiblen Daten? Wie um die Arbeitszeiterfassung und die Kommunikation mit dem Headquarter?

Rositta Beck gibt in ihrem Home-Office-Ratgeber einen profunden Überblick über die Voraussetzungen eines erfolgreichen Home-Office-Arbeitsverhältnisses. Sie informiert über die Gesetzeslage, die Kosten eines Home- Office-Arbeitsplatzes und nicht zuletzt über das notwendige Mindset des zukunftsorientierten Unternehmens. „Es wird immer wieder überanspruchsvolle Beschäftigte mit Begehrlichkeiten geben“, weiß sie, „ebenso wie Führungskräfte mit Statusdenken und fehlendem Vertrauen in die Mitarbeitenden oder auch Lieblingsmenschen, die den Schreibtisch alsbald wieder aus ihrem Wohnbereich verwünschen.“

Den Arbeitsplatz professionell gestalten

Rositta Becks Ratgeber gibt nicht nur Arbeitgebern einen guten Überblick über die rechtlichen Voraussetzungen einer geeigneten Home-Office-Struktur. Er bietet sich auch als Checkliste für Arbeitnehmer an. In einem eigenen Kapitel zeigt die Beraterin, auf welche Aspekte beim Einrichten eines Arbeitsplatzes im Wohnbereich geachtet werden muss und wie Arbeitnehmer in den eigenen vier Wänden eine Arbeitsroutine entwickeln.

Denn: Wer sich nicht auf seine Aufgaben fokussieren kann und über die Schreibtischkante nur die Wäscheberge, die Gartenarbeit oder den Fernseher wahrnimmt, der wird im Home-Office nicht glücklich werden. Durch die optimale Einrichtung sowie eine positive und professionelle Atmosphäre kann das Home-Office aber auch zur Quelle für mehr Ausgeglichenheit zwischen Beruf und Familie werden.

Roter-Reiter-Fazit: Ein gut strukturierter und informativer Ratgeber für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, die sich einen Einblick in die Chancen und Herausforderungen von Home-Office-Strukturen verschaffen möchten.

Das Buch: Rositta Beck, „Home-Office. Erfolgreich von zu Hause arbeiten, Junfermann, ISBN 978-3-95571-903-6

(Roter Reiter)


 


 

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