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Übereinkommen biologische Vielfalt

Artenvielfalt in der Stadt

Weltweit findet ein dramatischer Artenschwund in der Tier- und Pflanzenwelt statt, der um den Faktor 100 bis 1000 über dem natürlichen Wert liegt. Dies zu stoppen und das Artensterben bis 2010 deutlich zu reduzieren, haben sich die Unterzeichnerstaaten des "Übereinkommens über die biologische Vielfalt" verpflichtet.

Neben Lebensraumzerstörung, Klimawandel und weiteren Faktoren führen auch Freizeitverhalten und Lebensweise der Menschen zum Artenrückgang.

Im städtischen Umfeld haben wildlebende Tier- und Pflanzenarten mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen. Geeignete Lebensräume werden immer knapper. Zurückkehrende Zugvögel finden ihren angestammten Kleinlebensraum plötzlich nicht mehr vor. Heimische Kräuter, die auch als Nahrungsgrundlage für Schmetterlinge unentbehrlich sind, werden häufig nicht geduldet.

Die Vernichtung bodennaher Nistmöglichkeiten durch radikale Entfernungen von Sträuchern, Hecken oder Böschungen einerseits, sowie die Beseitigung von Spalten und Ritzen in den Hauswänden andererseits, machen es den Vögeln in der Stadt immer schwerer, geeignete Nist- und Rückzugsplätze zu finden.

Durch den Einsatz von Laubsaugern oder –bläsern werden nicht nur empfindliche Menschen durch Lärm und Abgase belästigt, sondern auch Kleingetier und Jungaufwuchs von Wildkräutern vernichtet, das vielen Vögeln als Nahrung dient.

Bezirk Harburg

(Redaktion)


 


 

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