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Finanzaufsicht

Aufsicht muss eine europäische Stimme erhalten

"Die von der EU-Kommission angestrebte Neuausrichtung der Finanzaufsicht ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer europäischen Aufsichtsarchitektur", erklaerte der Geschäftsfuehrende Vorstand des Bundesverbandes deutscher Banken Prof. Dr. Manfred Weber.

Die geplante Stärkung der europäischen Ausschüsse für Banken,
Versicherungen und Wertpapieraufsicht vor allem gegenüber nationalen
Behörden sei zu begrüssen. Dennoch dürfe es dabei nicht bleiben.

"Die Kluft zwischen der derzeit zersplitterten Aufsichtsstruktur und politisch
gewollter sowie ökonomisch sinnvoller EU-Finanzmarktintegration muss
weiter überwunden werden", erläuterte Weber.

So müsse es letztlich zu einer Bündelung der Aufsichtskompetenzen auf
EU-Ebene kommen, um grenzüberschreitend tätige Institute zu überwachen,
so Weber. Dies hatte die Kommission bereits im Herbst letzten Jahres
vorgeschlagen.

Positiv wertet der Bankenverband die Schaffung eines Europäischen Rates
für Systemrisiken (European Systemic Risk Council ˆ kurz ESRC), der
Risiken für die Finanzstabilität in Europa identifizieren sowie
Abhilfemassnahmen vorschlagen soll. Bereits im Februar war der ESRC von der
Larosière-Gruppe vorgeschlagen worden. Nach Ansicht von Weber sei es dabei
wichtig, dass der Identifizierung und Analyse der Risiken auch klare
aufsichtliche Handlungen folgten.

"In einem europäischen Finanzbinnenmarkt ist dies zwangsläufig. Wir dürfen nicht bei der Verbesserung der Kooperation zwischen den nationalen Aufsehern
stehenbleiben", so Weber.

Bundesverband deutscher Banken

(Redaktion)


 


 

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