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Ausbildungsplätze

Gute Chancen für Schulabgänger – immer mehr Mittelständler bilden aus

Ausbildungsplatzsuchende haben beste Chancen. Das zeigt der aktuelle Berufsbildungsbericht nach Informationen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Demnach sind zum 30. September 2012 etwa 33.300 Ausbildungsplätze unbesetzt geblieben. Die gute Bewerber-Ausgangslage lässt sich auch auf das Engagement mittelständischer Unternehmen zurückführen.

Die Anzahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge sei – als Folge des demografischen Wandels – im vergangenen Jahr um 3,2 Prozent zurückgegangen. Gegenläufig sei Entwicklung bei den Mittelständlern, so das IW: Mehr als 54.000 mittelgroße Betriebe mit 50 bis 249 Beschäftigten bildeten laut einer Befragung im Jahr 2011 aus – knapp 2 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zu 1999 sei das ein Plus von 10,5 Prozent. Damit würden mehr als zwei Drittel der mittelgroßen Betriebe Ausbildungsplätze anbieten. Die Zahl der Auszubildenden sei 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent gestiegen.

Der Berufsbildungsbericht gehe davon aus, dass der Mittelstand zunehmend Schwierigkeiten haben werde, Ausbildungsstellen zu besetzen. Das sei schlecht für Deutschland, da schon 58 der 111 Berufe, bei denen es im Dezember 2012 Engpässe gab, zu den Ausbildungsberufen gehörten.

Positive Aspekte im Berufsbildungsbericht: Im Ausbildungsjahr 2011/2012 habe es knapp 35 Prozent mehr Auszubildende zum Altenpfleger und knapp 8 Prozent mehr Auszubildende zum Krankenpfleger als noch 2008/2009 gegeben. Damit steige die Anzahl Fachkräfte in diesem stark nachgefragten Bereich.

(Redaktion)


 


 

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