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Ausflugsziele in der Region

Norddeutsche Naturschätze in einem kostenlosen Ausflugsbegleiter erschienen

Für alle Naturfreunde und Familien, die die schönsten Naturerlebnisse in der Metropolregion Hamburg erkunden möchten, bietet der Ausflugsbegleiter „Draußen im Grünen“ eine große Auswahl an Tipps für spannende und abwechslungsreiche Naturorte.

Der Biber ist wieder heimisch geworden in der Metropolregion Hamburg. Auch der Fischotter hat sich viele Flussufer zurück erobert. Nonnengänse, Kraniche, Kiebitze, Störche und Höckerschwäne lassen sich kaum anderswo so gut beobachten. Der kostenlose Reisebegleiter gibt Tipps zum Wandern, Rad fahren und Entspannen in allen typischen norddeutschen Landschaften. 70 ausgewählte Naturorte bieten Führungen und Bildungsangebote und öffnen neue Blickwinkel auf Bekanntes und Unbekanntes.

Besonders für Familien bietet die 48-seitige Broschüre ein großes Spektrum für abwechslungsreiche Erlebnisse: vom Moor ans Meer, über Felder und Wiesen, durch Wälder, die Heide und an Seen zu naturnahen Erlebniseinrichtungen mit wechselnden Angeboten. Mit einem Augenmerk darauf, dass Spiel- und Rastplätze, ein nettes Café oder ein Grillplatz den Ausflug abrunden. Die Broschüre „Draußen im Grünen“ ist kostenlos erhältlich in allen beteiligten Einrichtungen und kann bei der Metropolregion Hamburg unter metropolregion.hamburg.de/natur bestellt werden.

Die Vielfalt der Fauna und Flora in der Metropolregion Hamburg entdecken

Rund um Natur – ein Einblick in die Schwerpunktthemen des Ausflugsbegleiters „Draußen im Grünen“:

Moore
Viele Moore stehen unter strengem Naturschutz, da die Feuchtgebiete seltenen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bieten. So auch der Duvenstedter Brook in Hamburg mit seinen Nieder- und Hochmooren. Mit Moorbahnen, Führungen und an Moormatschplätzen lassen sich auf besucherfreundliche und erlebnisreiche Weise die Schätze der Moore erkunden. Zum Beispiel mit dem Moorkieker im Kehdinger Moor zwischen Unterelbe und dem Nebenfluss Oste. Noch immer sind hier gefährliche Schwingrasen, Insekten fressender Sonnentau oder Moorlilien, Kreuzottern und Kraniche zu sehen.

Meer
Das Wattenmeer ist ein Lebensraum der Superlative und daher von der Unesco als Weltnaturerbe ausgezeichnet: Es ist Rast- und Futterplatz für Vögel wie Seeschwalbe, Trauerente und Ringelgans. Mehr als 45 Arten brüten in den Dünen und auf den Inseln im und am Wattenmeer. Im Wattboden leben zahllose Muscheln, Krebse, Würmer und Schnecken. Nach einem Besuch am Sahlenburger Strand können Kinder direkt im Wattenmeer-Besucherzentrum Cuxhaven per Videoprojektion unter die Lupe nehmen, wie eine Herzmuschel sich eingräbt. Die spannende Geschichte über die Entstehung der Ostsee, wie man Steine bestimmt und wo man Bernstein findet, erfährt man nach einem schönen Strandtag in der Ostsee-Erlebniswelt in Heiligenhafen.

Heide
Die autofreien Naturschutzgebiete der Heide laden zu jeder Jahreszeit zum Wandern ein. Oder, wie in der Nemitzer Heide, auf eine Planwagenfahrt mit dem Heidekutscher. Mit etwas Glück kann man in der Fischbeker Heide die Schäferin mit ihren Heidschnucken beobachten und flinke Eidechsen entdecken. In einigen Cafés gibt es noch Buchweizentorte, die aus dem ehemals typischen Korn der Heide gemacht wird. Im Heide-Erlebnis Zentrum in Undeloh finden Kinder heraus, welche Schätze Grabräuber in den Grabhügeln der Bronzezeit gefunden haben.

Wilde Wiesen
Sumpfige Flussniederungen in der Esterauniederung bei Wieren in Uelzen und weite Weidelandschaften öffnen den Blick auf alte Haustierrassen wie Dexterrinder und Dülmener Wildpferde. An der Beobachtungsstation am Appener See im Naturerlebnisraum Gut Schäferhof lassen sich Wasservögel und Frösche beobachten.

Flüsse und Seen
Im Unesco-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe zwischen Gartow und Geesthacht begeistern Störche, Kraniche und Biber die Besucher. Natur- und Landschaftsführungen gibt’s per Floß oder Schiff sowie zu Fuß und per Kutsche. Die Schutzgebiete entlang des Stromes beherbergen Raritäten der Tier- und Pflanzenwelt und den letzten zusammenhängenden Tideauwald Europas. Im Biosphaerium Elbtalaue im Schloss Bleckede kann man dem Biber in den Bau schauen und Elbefische in der großen Aquarienlandschaft beobachten. Auf die Elbe geht´s in Stade mit dem Tidenkieker. Und direkt am Elbe-Radweg können Kinder im Natureum Niederelbe selber eine Sturmflut auslösen. Seltene Orchideen wachsen am Geesthang in einem der schönsten Naturschutzgebiete Hamburgs, der Boberger Niederung. Und mit etwas Glück entdecken Spaziergänger am Schaalsee auch mal einen Seeadler.

Wald und Parks
Wer durch die großen norddeutschen Wälder streift, findet eine unvergleichliche Ruhe, Atmosphäre und Luft. Wenn im Sachsenwald im Frühjahr das zarte Grün der Buchen den Blick himmelwärts zieht, im Herbst das Farbenspiel der Blätter und der Duft der Pilze die Luft erfüllt oder an einem heißen Sommertag ein Spaziergang durch den Regionalpark Rosengarten vor den Toren der Stadt für Erfrischung sorgt: Im Wald leben bei Vogelstimmenwanderungen, Kräuterexpeditionen oder Baumbekanntschaften alle unsere Sinne auf.

Stadtnatur
Auch in der Stadt findet die Natur ihren Raum, manchmal offenkundig, oft versteckt. Der Ausflugs-Begleiter hilft, grüne Oasen in der Stadt zu finden und den Forschergeist der Kinder zu wecken: Beim Fledermäuse beobachten, Vogelkonzert lauschen oder Bäume pflanzen - Sinneserfahrungen, die in Erinnerung bleiben. Auf Gut Karlshöhe erleben und lernen Besucher, wie Schafe, Bienen, Ziegen und glückliche Hühner in der Stadt leben. Das Haus der Wilden Weiden zeigt, wie Galloway- und Hochlandrinder, Burenziegen und Heidschnucken als tierische Landschaftspfleger durch das Naturschutzgebiete Höltigbaum ziehen.

Archäologie
Leben in der Steinzeit war Leben mit der Natur. Die ersten sesshaften Bewohner Norddeutschlands waren kreative Überlebenskünstler: Aus Bäumen bauten sie Boote. Zusammen mit Lehm wurden daraus Häuser. Flintsteine wurden zu messerscharfen Werkzeugen, Flachs und Wolle zu Kleidung. Aus Lehm formten sie Töpferwaren. Mit dem Ackerbau kam das erste Brot. Die Archäologiezentren der Metropolregion Hamburg lassen Archäologie lebendig werden. Im Archäologischen Zentrum Hitzacker sind Teile einer Siedlung aus der Jungsteinzeit und Bronzezeit wieder aufgebaut worden. Und im Steinzeitpark Dithmarschen kann jeder seine Fähigkeiten als Steinzeitmensch beim Flintschlagen, Feuermachen und Bogenschießen ausprobieren.

Tiere
Viele der Tierparks tragen zum Erhalt bedrohter Arten bei, ermöglichen das direkte Tiererlebnis oder haben spezielle Angebote, mit denen Besucher Spannendes über heimische Tierarten erfahren. Im Otter-Zentrum in Hankensbüttel tummeln sich der Fischotter und seine Verwandten: Dachs, Iltis, Marder, Mink, Nerz und das flinke Hermelin in natürlichen Lebensräumen. Die Welt der nachtaktiven Fledermäuse öffnet sich im Noctalis in Bad Segeberg. Den Geldbeutel schont der kostenlos zugängliche Wildpark Uhlenkolk in Mölln mit seinen 40 einheimischen Tierarten. Wer Lust auf ein verlängertes Wochenende in der Natur hat, kann dies im ersten Schäferdorf Deutschlands, in gemütlichen Schäferwagen direkt am Wildpark Lüneburger Heide.

Regionale Produkte
Essen muss der Mensch natürlich zwischendurch auch mal. Auch das berücksichtigt der Reisebegleiter bei seinen Ausflugsempfehlungen. Zwischen der Elbmündung und dem Wendland, Ostholstein und dem Heidekreis, gibt es jede Menge Schmackhaftes von einheimischen Feldern, Wiesen und Gärten. Die Produzenten lassen Besucher auch gerne hinter die Kulissen blicken. So wie in der Gläsernen Molkerei in Dechow. In speziellen Kinderführungen können die kleinen Molkereibesucher beim Buttern selbst aktiv werden.

Vorschau Naturerlebnistage 2014

Die Metropolregion Hamburg lädt zudem ein zu vielen Veranstaltungen rund um die Schwerpunktthemen der Broschüre. Ab in die Natur heißt es vom 22. Mai bis 8. Juni 2014. Fünf Thementage bilden den Rahmen des Veranstaltungsprogramms:

  • 22. Mai 2014: Buntes Tierreich
  • 24. Mai 2014: Unbekanntes Nachtleben
  • 1. Juni 2014: Heimischer Naturgenuss
  • 5. Juni.2014: Schaurigschöne Moorlandschaften
  • 8. Juni 2014: Blaue Lebenswelt

Alle Veranstaltungen unter www.metropolregion.hamburg.de/natur

(Redaktion)


 


 

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