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Autofreier Tag

Mobilität hat ihren Preis

Das "Klima-Bündnis", ein Zusammenschluss aus europaweit über 1 500 Kommunen und Nichtregierungsorganisationen, hat den 22. September zum Europäischen autofreien Tag ausgerufen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) hierzu mitteilt, haben sich die Preise in den verschiedenen Verkehrsbereichen seit dem ersten Europäischen autofreien Tag im Jahr 2000 sehr unterschiedlich entwickelt:

Während sich die durchschnittlichen Verbraucherpreise in Deutschland zwischen August 2000 und August 2010 um 16,8 Prozent erhöhten, stiegen die Preise für den Kauf und die Unterhaltung von Kraftfahrzeugen um 24,5 Prozent. Dieses deutliche Plus ist vor allem durch die Verteuerung bei Kraftstoffen bedingt. Der Preis für Superbenzin erhöhte sich um 36,9 Prozent und Diesel ist heute sogar um 53,8 Prozent teurer. Die Preise für neue Autos stiegen dagegen unterdurchschnittlich um 12,2 Prozent.

Mit einer Steigerung um 43,8 Prozent legten die Preise im öffentlichen Personennahverkehr stärker zu. Die Preise für Bahntickets wurden in diesen zehn Jahren um 34,9 Prozent teurer.

Erfreulich für alle, die auf das Fahrrad umgestiegen sind: Die Preise für Fahrräder sind nur um 7,0 Prozent geklettert.

(Statistisches Bundesamt)


 


 

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