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BILDplus: Neues Angebot verbindet Marken-Abo mit Bezahlmodell für digitale journalistische Inhalte

Deutschlands größte Boulevardzeitung beschreitet einen neuen Weg. Mit dem künftigen Angebot BILDplus verbindet die Medienmarke die Zeitung und alle digitalen Plattformen zu einem umfassenden Abo-Angebot und führt damit ein Bezahlmodell für journalistische Inhalte im Netz ein.

Am 11. Juni 2013 startet BILDplus mit dem neuen Konzept. Dann können Interessierte alle digitalen Plattformen von BILD mit einem Abo nutzen. Das Freemium-Modell bietet kostenfreie und kostenpflichtige Inhalte parallel auf BILD.de. Manfred Hart, Chefredakteur BILD.de, erklärt die Logik: „Für die reinen Nachrichten muss der User nichts bezahlen. Aber das, was nur BILD kann und nur BILD hat, die exklusiven Geschichten, die besonderen Interviews und Hintergründe, die einzigartigen Fotos – das sind zukünftig BILDplus-Inhalte.“ Marion Horn, Stellvertreterin des BILD-Chefredakteurs, erklärt, wie sich die Redaktion auf die Anforderungen der digitalen Transformation einstellt: So hätten sie Konferenzen, Ressorts und Redaktionsabläufe neu strukturiert. Früher sei es darum gegangen, wie sie ein Thema für Online und wie für die Zeitung inszenieren. Jetzt konzentrierten sie sich zusätzlich darauf, Geschichten so zu erzählen, dass sie dem Leser auch im Netz Geld wert sind.

Paradigmenwechsel zu einer Bezahlkultur

Donata Hopfen, Geschäftsführerin BILDdigital: „BILDplus ist ein Paradigmenwechsel hin zu einer Bezahlkultur für journalistische Inhalte im Internet. Wir schaffen ein BILD-Marken-Abo für alle Kanäle und Endgeräte und bauen damit unsere Marktführerschaft aus.“ Das Projekt habe durch seinen hohen Grad an Komplexität und Innovation alle Mitarbeiter gefordert und einen Veränderungsprozess eingeleitet, der die Basis für den Erfolg der BILD-Marke in der Zukunft sein wird, so Hopfen.

Das Marken-Abo soll in drei Varianten erhältlich sein. Jedes Paket enthält demnach grundsätzlich den freien Zugang zu allen BILDplus-Inhalten auf BILD.de, stationär und mobil, sowie zu allen BILD-Apps. Außerdem können die ePaper-Ausgaben (Digitale Zeitung) aller Regionalausgaben sowie der BILD am SONNTAG und die gedruckte Zeitung dazu gebucht werden. Die Preise für die Ab-Varianten bewegen sich zwischen 4,99 und 14,99 Euro monatlich.

Ab August 2013, zum Start der Bundesliga-Saison, können Fußball-Fans zusätzlich zu einem der regulären Abo-Pakete das Angebot „Bundesliga bei BILD“ für 2,99 Euro im Monat dazu kaufen. Dieses Paket bietet Highlight-Clips der 1. und 2. Bundesliga und umfangreiche multimediale Fußballberichterstattung.

Eine besondere Verbindung von Print und Online ermöglicht BILD außerdem durch einen in jeder Zeitung eingedruckten „Tagespass“. Mit diesem erhalten Kioskkäufer am jeweiligen Tag kompletten Zugriff auf alle digitalen BILDplus-Inhalte. Der „Tagespass“ wird durch ein neuartiges Druckverfahren realisiert, bei dem erstmals in jede einzelne Zeitung ein individueller Code eingedruckt wird. Dafür stattete Axel Springer in 13 Druckereien insgesamt 33 Rotations-Druckmaschinen mit einer neuen Hochleistungs-Inkjet-Technologie von Kodak aus.

BILD folgt mit dem neuen Bezahlangebot konsequent der Digitalisierungsstrategie von Axel Springer. Unabhängiger Journalismus habe in der digitalen Welt nur eine Chance, wenn er, wie auch im klassischen Printgeschäft, über Anzeigen- und Vertriebserlöse finanziert werde, sagt Andreas Wiele, Vorstand BILD-Gruppe und Zeitschriften.

(Redaktion)


 


 

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