Sie sind hier: Startseite Hamburg Aktuell News
Weitere Artikel
Rekordeinnahmen

Beitragssenkung der Arbeitslosenversicherung verpufft - Mittelschicht entlasten

"Die geplante Absenkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung unter drei Prozent ist überfällig, die Überschüsse der Bundesagentur für Arbeit gehören den Beitragszahlern. Leider wird auch dadurch die Mittelschicht in Deutschland nicht entlastet, da im Gegenzug die Krankenversicherung teurer wird. Wahrscheinlich können wir am Ende froh sein, wenn die finanziellen Belastungen nicht weiter steigen", sagte der Präsident des Bundesverbands der Selbständigen, Günther Hieber, heute in Berlin.

"Politik muss endlich wieder für diejenigen gemacht werden, die mit ihren Steuern die öffentliche Hand finanzieren. Selbständige und Arbeitnehmer sind derzeit die Dummen. Während Vater Staat Rekordeinnahmen verzeichnet, leiden seine Geldgeber unter ständig steigenden Kosten und Abgaben. Es ist geradezu ein Skandal, dass trotz jährlicher wachsender Einnahmen immer noch neue Schulden gemacht werden. Ein Unternehmen wäre auf die Art längst pleite. Hier erwarte ich von den politischen Klausurtagungen dieser Woche deutliche Signale. Mehr Netto vom Brutto versprechen reicht nicht - es muss endlich gehandelt werden", so der BDS-Präsident.

In Anbetracht der schwächelnden Konjunktur könne sich die Regierung eine Reformpause nicht leisten. "Sinkende Lohnzusatzkosten setzen positive Impulse für die Schaffung neuer Arbeitsplätze, mehr Netto stärkt die Kaufkraft. Das bringt auch die Binnennachfrage wieder in Schwung", so Hieber.

Quelle: bds-dgv.de

(Redaktion)


 


 

Arbeitslosenversicherung
Bundesagentur für Arbeit
BDS
Günther Hieber
Bundesverband der Sebständigen

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Arbeitslosenversicherung" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: