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Hapag-Lloyd-Verkauf

Belegschaft startet globale Protestaktion

Die Beschäftigten der Hapag-Lloyd AG starten am 24. September eine weltweite Protestaktion gegen den Verkauf ihres Unternehmens an die Konkurrenzreederei NOL in Singapur

Unter dem Motto „ES IST FÜNF VOR ZWÖLF“ wollen die Hapag-Lloyd Arbeitnehmer in Europa, Amerika und Asien am Mittwoch gemeinsam „Flagge zeigen“ gegen die drohende Übernahme. Dabei sollen jeweils in den Nieder- lassungen fünf Minuten vor 12 Uhr (Ortszeit) kleinere und größere Zeichen des Protestes gesetzt werden.

Das globale Flaggezeigen beginnt in Hamburg am Ballindamm 25, dem Sitz der Unternehmenszentrale. Dort findet am 24.09.2008 10 Uhr eine Betriebsversammlung statt. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Betriebsrat wird der Versammlungsort zum Kreuzfahrt-Terminal (Chicago-Kai) im Hamburger Hafen verlegt. Dazu werden die Beschäftigten vom Ballindamm in die Hafencity gehen. In der Halle des Kreuzfahrt-Terminals wird die Versammlung fortgesetzt. Bischöfin Maria Jepsen, der Hamburger Finanzsenator Dr. Michael Freytag, der Wirtschafts- wissenschaftler Prof. Dr. Rudolf Hickel und Gert Hüfner von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) stehen als Redner fest. Um 11.55 Uhr werden von Schleppern, Fähren, Barkassen und Museumsschiffen im Hamburger Hafen Sirenen und Signale ertönen, um sich so der Forderung anzuschließen: „Hapag-Lloyd gehört zu Hamburg“.

Betriebsratsvorsitzender Uwe Klein: „Wir nutzen die letzte Chance vor Abgabetermin der Gebote, um nach außen hin deutlich zu machen, dass wir einen Verkauf unserer Reederei ins Ausland nicht hinnehmen werden und immer noch geschlossen zur „Hamburger Lösung“ stehen. Wir appellieren an die TUI und Kanzlerin Merkel, keinen Ausverkauf des maritimen Know-How nach Asien zuzulassen. NOL hätte wenig Freude an dieser Investition – große Teile der Hamburger Bevölkerung lehnen dieses Geschäft zulasten der Arbeitsplätze und des Standortes ab. Wir kämpfen bis zur letzten Minute!“

Quelle: ver.di Hamburg

(Redaktion)


 


 

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