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Berufsbegleitende Weiterbildung

Neu: Konfliktberatung und Mediation an der Uni Hamburg

Ungelöste Konflikte am Arbeitsplatz belasten die Arbeitsatmosphäre und haben negative Folgen für die Produktivität. Mit Hilfe eines konstruktiven Konfliktmanagements können sich neue Chancen ergeben.

„Konflikte zeigen Innovationsbedarf an, fokussieren uns auf Problemlösungen, informieren über verschiedene Perspektiven und treten Energien los. Konflikte sind produktiv, solange das Sachproblem im Mittelpunkt steht und nicht die persönlich Kritik am Konfliktpartner“, sagt Professor Alexander Redlich. Er entwickelte für die unternehmensinterne Konfliktberatung und -vermittlung und für die externe Mediation das berufsbegleitende Studienangebot an der Universität Hamburg.

Betriebliche Konfliktberatung sollte ansetzen, bevor ein Konflikt eskaliert. So können erfolgreich gelöste Konflikte unentdeckte Potenziale freisetzen. Mittlerweile bauen daher viele Unternehmen eigene Konfliktmanagementsysteme auf und fördern, dass sich die Beschäftigten zu Konfliktberaterinnen und -beratern ausbilden lassen und ziehen bei Bedarf externe Mediatorinnen und Mediatoren hinzu.

Das Weiterbildungsstudium „Konfliktberatung und Mediation“ lehnt sich an die „Best-Practice“-Erfahrungen bei der Mediationsausbildung an, für die Alexander Redlich und sein Team mit dem Fischer-Appelt-Preis für hervorragende Lehre ausgezeichnet wurden. Die Teilnehmenden erlernen und trainieren in Wochenendseminaren 22 Monate lang Konzepte und praktische Umsetzungsfähigkeiten für das Beratungsgespräch mit Einzelnen, die Zwei-Personen-Vermittlung und die Mediation. Beim Schritt in die Praxis erfolgt eine kontinuierliche Praxisbegleitung und Supervision. Das Universitätszertifikat „Konfliktberatung und Mediation“ bietet die ausbildungsbezogenen Voraussetzungen für den Antrag auf Anerkennung als „Mediator/Mediatorin“ beim Bundesverband Mediation e. V. Die wissenschaftliche Leitung berät und unterstützt die zukünftigen Konfliktberaterinnen und -berater individuell bei der Implementierung eines Konflikt-Management-Systems in ihren Unternehmen.

Weitere Informationen: www.aww.uni-hamburg.de/Konfliktberatung.html

(Redaktion)


 


 

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