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Betrieblicher Umweltschutz

Ressourceneffizienz: Beratungsangebot in Bergedorf

Für Unternehmen, die ihre Verbrauchswerte und verbrauchsbedingten Betriebskosten senken wollen, gibt es vom 1. Juli bis zum 31. August 2015 ein besonderes Angebot: Die Energielotsen der Handelskammer Hamburg kommen für eine individuelle Einstiegsberatung in die Betriebe und unterstützen diese aktiv bei dem Ziel, den Energieverbrauch und somit die Betriebskosten zu senken.

Nach Information der Handelskammer Hamburg (HK) erfolgt die Vor-Ort-Beratung durch die HK-Initiative Energielotsen und wird in Kooperation mit dem energetischen Sanierungsmanagement Bergedorf-Süd (EnSam) sowie dem Wirtschaft und Stadtmarketing für die Region Bergedorf e.V. (WSB) beworben und umgesetzt. Mitgliedsunternehmen der HK und des WSB können diesen Service kostenlos in Anspruch nehmen.

Für Unternehmer und Eigentümer aus Bergedorf-Süd – zum Beispiel rund um das Sachsentor und die Bergedorfer Straße – besteht im Rahmen der Beratung die Möglichkeit, sich auch über Mitwirkungsmöglichkeiten an Sanierungs- und Einkaufsgemeinschaften des EnSam zu informieren. Hier hat sich dieses Projekt zum Ziel gesetzt, Einkaufsgemeinschaften für energetische Sanierungsvorhaben zu initiieren und zu fördern.

Das Projekt „Energetisches Sanierungsmanagement Bergedorf-Süd“ ist ein Folgeprojekt der „Energetischen Stadtsanierung Bergedorf-Süd“ und erfolgt im Auftrag der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Das zuständige Amt für Natur- und Ressourcenschutz hat die Arbeitsgemeinschaft der Unternehmen Metropol Grund, MegaWATT und konsalt GmbH beauftragt, ein Konzept zur CO2-Reduzierung bis zum Jahr 2050 für Bergedorf-Süd zu erarbeiten und im zweiten Schritt umzusetzen.

So kann eine etwa einstündige Einstiegsberatung ablaufen

Die Energielotsen beantworteten alle Fragen der Betriebe in Bezug auf die Energie- und Ressourceneffizienz, so die HK. Um den Energieverbrauch zu senken und die Betriebskosten zu stabilisieren, werde in der Regel zuerst gemeinsam mit den Unternehmen der Istzustand und der Energieverbrauch analysiert. Hierbei gäben die Energielotsen Tipps, weitere Möglichkeiten des betrieblichen Umweltschutzes zu nutzen. Da viele betriebliche Projekte, die zum Ressourcenschutz beitragen, finanzielle Unterstützung beantragen könnten, enthalte die Beratung auch Hinweise auf entsprechende Fördermöglichkeiten.

Erläuterung des EnSam-Ansatzes „Sanierungsgemeinschaften“

Wenn Eigentümer oder Nutzer ihre Gebäude oder Anlagentechnik energetisch optimieren möchten, können sie sich mit anderen Unternehmen oder Eigentümern zu Einkaufsgemeinschaften zusammensetzen und so durch die Unterstützung des EnSam etwa von Rabatten profitieren und die Sanierungskosten senken. Das EnSam unterstützt Einkaufsgemeinschaften, in dem es den Kontakt zwischen den Interessenten herstellt und den Einkaufsprozess moderiert.

Das Beratungsangebot der HK-Energielotsen

  • Betriebsbesichtigung vor Ort
  • Umfassende umweltorientierte Einstiegsberatung 
  • Potenzialermittlung zur Senkung der Betriebskosten 
  • Erarbeitung sinnvoller Verbesserungsvorschläge 
  • Vermittlung passender Fördermöglichkeiten 
  • Informationen zu ressourcenschonenden Techniken im jeweiligen Geschäftsfeld 
  • Hinweise und Informationen zum energetischen Sanierungsmanagement Bergedorf-Süd 
  • Kontakte zu weiteren Experten

Den Nutzen für die teilnehmenden Unternehmen

  • Reduzierung der Energie- und Betriebskosten des Unternehmens
  • Imageverbesserung bei umweltorientierten Geschäftspartnern und Kunden
  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen
  • Anbieter von Energie- oder Umwelttechnik finden ggf. Zugang zu neuen Betätigungsfeldern

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von Korbi
21.07.15 17:40 Uhr
Resourcenschutz durch Gebrauchtware

Wie in dem Artikel aufgeriffen wird, ist es absolut notwendig die Energieeffizienz innerhalb der Unternehmen zu erhöhen um Resourcen und Co2 einzuparen. Was jedoch unerwähnt bleibt ist die Möglichkeit für Firmen, dies auch ohne großen Aufwand zu betreiben indem zum Beispiel im IT Bereich anstatt auf Neuware auf bereits gebrauchte Geräte gesetzt wird.
Neue Geräte sind nicht nur eine Verschwendung von Resourcen, es wird bei deren Produktion jede Menge Co2 ausgestoßen, und darüber hinaus sind sie auch viel teurer als Gebrauchte.
Im IT-Bereich unserer Firma wir schon seit geraumer Zeit auf refurbished Hardware (z.B. von den Firmen Durability (http://www.durabilit.de) oder Green IT Solution GmbH (http://greenit-solution.de). Alles funktioniert einwandfrei. Wir sparen Geld und unsere Firma wird etwas "Grüner". Gut für uns, gut für die Umwelt.
Meistens sind es die einfachen kleinen Dinge die das Meiste bewegen.

 

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