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Betriebsrente

Weg frei für "Das Rentenwerk"

Grundlegende Reform verabschiedet: das so genannte "Sozialpartnermodell" ermöglicht neue Varianten der Betriebsrente. Das gemeinsame Angebot von fünf genossenschaftlich geprägten Versicherern wurde nun vom Bundeskartellamt gebilligt und Bundesrat genehmigt.

Anfang Juni wurde eine Reform der Betriebsrente verabschiedet. Diese machte auch den Weg frei für "Das Rentenwerk", ein gemeinsames Betriebsrenten-Angebot von fünf Versicherern, die nun erste Gespräche mit Sozialpartnern aufnehmen.

Ziel des Angebots unter dem Namen „Das Rentenwerk“ der Lebensversicherer von Barmenia, Debeka, Gothaer, HUK-COBURG und Die Stuttgarter ist eine flexible Betriebsrente, die Arbeitgeber und Gewerkschaften an ihre Bedürfnisse anpassen können. „Über die Entscheidung des Bundeskartellamts freuen wir uns sehr. Jetzt kommt Bewegung in den Markt für betriebliche Altersvorsorge – hier haben bisher wenige Anbieter dominiert“, sagte Uwe Laue, Vorstandsvorsitzender der Debeka, dem größten der beteiligten Unternehmen. „Wir sind überzeugt: Durch die neuen Anreize im Gesetz werden mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorsorgen, gerade auch Geringverdiener. Wir werden ein transparentes und kostengünstiges Produkt bieten, um auch im Umfeld niedriger Zinsen attraktive Renditen zu ermöglichen.“

Gespräche mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden

In den folgenden Wochen lädt „Das Rentenwerk“ Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände zu Experten-Gesprächen ein. Auf dem Programm stehen Impulsvorträge und Diskussionen, um auszuloten, wie sich nach der Reform der Betriebsrente das sogenannte Sozialpartnermodell in der Praxis gestalten lässt. Die Themen reichen von der rechtlichen Umsetzung und „Lean Administration“ bis zur Kommunikation an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Termine sind unter anderem: Dienstag, 5. September, in Berlin; Dienstag, 12. September, in Frankfurt am Main; Donnerstag, 14. September, in München. Weitere Informationen und Anmeldung hier.

Alle am „Rentenwerk“ beteiligten Unternehmen oder deren Obergesellschaften sind Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit und somit vor allem ihren Kunden verpflichtet, nicht externen Aktionären oder dem Votum des Kapitalmarkts. Konkret gehören dem Konsortium drei Versicherungsvereine sowie zwei Aktiengesellschaften an, die sich wiederum zu 100 Prozent im Eigentum von Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit befinden: Die Barmenia Lebensversicherung a.G., der Debeka Lebensversicherungsverein a.G., die Stuttgarter Lebensversicherung a.G., die Gothaer Lebensversicherung AG, die HUK-COBURG Lebensversicherung AG. 

(Liane Rapp)


 


 

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