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Bildungsbericht

Bevölkerung wird immer klüger

Bundesregierung will bessere Aufstiegschancen durch Bildung

Schon früh kann sich entscheiden, ob ein Kind Erfolg beim Lernen haben wird. Deshalb ist es für die Bundesregierung besonders wichtig, dass alle Kinder zum Zeitpunkt ihrer Einschulung über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen. Außerdem hält die Bundesregierung an ihrer Forderung nach einer Halbierung der Anzahl der Schulabbrecher binnen fünf Jahren fest.

Noch nicht ausbildungsreifen Jugendlichen muss insbesondere durch betriebliche Einstiegsqualifikationen der Weg zu einer qualifizierten Berufsausbildung geebnet werden. Hier ist der Bund mit seiner Qualifizierungsinitiative aktiv geworden. Sie sieht unter anderem einen Ausbildungsbonus vor. Mit ihm sollen in kommenden drei Jahren für so genannte Altbewerber und leistungsschwache Schulabgänger 100.000 zusätzliche Ausbildungsstellen geschaffen werden.

Mit dem Programm Jobstarter Connect will die Bundesregierung zudem für diese Zielgruppe Ausbildungsbausteine erproben. Durch erste Qualifikationen in 14 Berufen sollen diese jungen Menschen attraktiver für die Betriebe werden. Außerdem soll der Übergang in den Ausbildungsberuf ohne eine Warteschleife ermöglicht werden.

Die Bundesbildungsministerin kündigte an, dass zusammen mit dem Bundesarbeitsministerium für eine bessere Berufsorientierung von Schülerinnen und Schülern gesorgt werden soll. Dabei sei auch die Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit wichtig.

Die Bundesregierung will auch die Aufstiegsmöglichkeiten im deutschen Bildungssystem verbessern. Durch ein neugestaltetes Meister-BAföG und durch Aufstiegsstipendien leistet sie hierzu einen wichtigen Beitrag. Wichtig ist ihr auch der einfachere Übergang beruflich Qualifizierter ins Studium.

Des Hochschulpakt fortzuschreiben und die Studienplatzvermittlung zu modernisieren, sind weitere Punkte auf der Agenda der Bundesregierung. So soll das Ziel erreicht werden, dass 40 Prozent eines Jahrgangs studieren.

Die Bundesregierung erwartet von den Ländern ebenfalls eine Anhebung ihrer Bildungsaufwendungen. Allein durch die Erhaltung der Bildungsausgaben bei zurückgehenden Schülerzahlen könnten die Investitionen pro Bildungsteilnehmer weiter erhöht werden. Darauf wies Schavan ausdrücklich hin.

Qualifizierungsgipfel von Bund und Ländern im Herbst 2008

Die Anliegen der Bundesregierung, mehr Ausgaben und Aktivitäten für die Bildung, sind Gegenstand des Qualifikationsgipfels von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Er wird häufig auch als Bildungsgipfel bezeichnet. Stattfinden wird er am 22. Oktober 2008 in Dresden. Dort wollen Bund und Länder eine gemeinsame "Qualifizierungsinitiative für Deutschland" beschließen.

Im Vorfeld dieser Bund-Länderkonferenz verschafft sich die Bundeskanzlerin auf ihrer gegenwärtigen "Bildungsreise" einen eigenen Eindruck über das deutsche Bildungssystem. Damit unterstreicht sie auch die Bedeutung, die die Bildung für die Bundesregierung hat.

Quelle: bildungsklick.de

(Redaktion)


 


 

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