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Neue Spitze: Helge Albers übernimmt die Filmförderung im Norden

Der Filmproduzent Helge Albers leitet ab 1. April 2019 die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) in Hamburg.

Helge Albers tritt im Frühjahr 2019 die Nachfolge von Maria Köpf in der Geschäftsführung der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) an. Der Aufsichtsrat der FFHSH hatte der Bestellung des 45-Jährigen in dieser Funktion Anfang Dezember 2018 zugestimmt. Maria Köpf, die die gemeinsame Filmförderinstitution der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein seit 2016 leitet, verlässt die FFHSH zum 31. März 2019 und wechselt in die Geschäftsführung der Deutschen Filmakademie.

2015 Oscar-Nominierung, 2016 Filmpreis Lola

Derzeit arbeitet Helge Albers als Geschäftsführer und Produzent bei der achtung panda! Media GmbH in Berlin. Zudem ist er als Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Filmproduzenten e.V. tätig. 2015 erhielt der von ihm produzierte Kurzfilm „Ave Maria“ eine Oscarnominierung, 2016 gewann er den Filmpreis „Lola“ für den besten Dokumentarfilm mit „Above and Below“.

Dr. Carsten Brosda, Senator der Behörde für Kultur und Medien, sagte in einer Mitteilung der Kulturbehörde: „Mit Helge Albers konnten wir für die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein einen ausgewiesenen Kenner der deutschen Filmlandschaft gewinnen, der national wie international bestens vernetzt und filmpolitisch engagiert ist. Sein großer Erfahrungsschatz als Produzent im Spiel- und Dokumentarfilmbereich sowie als Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Filmproduzenten ist eine hervorragende Grundlage, um gemeinsam mit den sehr engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an die bisherige erfolgreiche Arbeit der FFHSH anzuknüpfen. Mit Helge Albers werden wir den Film im Norden in Zeiten tiefer Umbrüche in der Bewegtbildbranche weiter stärken.“

Stärkung der “unverwechselbaren norddeutschen Rolle“

„Die gemeinsame Filmförderung der beiden norddeutschen Länder hat mit dieser Personalentscheidung alle Chancen, den erfolgreichen Kurs der letzten Jahre fortzusetzen. Wir haben das Potenzial in Hamburg und Schleswig-Holstein, um im Kontext der Länderförderungen eine unverwechselbare norddeutsche Rolle zu spielen“, sagte Schleswig-Holsteins Kulturministerin Karin Prien. Mit Helge Albers werde eine unverwechselbare norddeutsche Handschrift in der Filmförderung prominent sichtbar werden“.

Der künftige Geschäftsführer der FFHSH kommentierte seine Wahl mit Verweis auf die Namensgleichheit mit dem Hamburger Schauspieler Hans Albers: „Schon allein auf Grund meines Nachnamens war es unausweichlich, dass ich irgendwann einmal in Hamburg landen würde. Dass dies nun unter diesen Vorzeichen geschieht, freut mich besonders“, so Helge Alberts. Nach zwanzig Jahren Tätigkeit als Filmproduzent sehe er seiner neuen Aufgabe in der Zusammenarbeit mit einem erfahrenen, kompetenten Team mit Spannung entgegen. „Die Dynamik der Entwicklungen stellt unsere Branche vor große Herausforderungen, die durch eine regionale Filmförderung begleitet werden müssen.”

(Redaktion)


 


 

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