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Bildung

Schülerboom: Hamburg plant sieben neue Schulen

Die Zahl der Schüler in Hamburg steigt weiter an. Deshalb will der Senat bis zum Schuljahr 2022/23 insgesamt sieben neue Schulen in Altona, Neugraben und Harburg bauen. Zudem soll eine Reihe bestehender Schulen erweitert werden.

Die Zahlen, die die Schulbehörde Ende März vorlegte, lassen den Handlungsbedarf erahnen: Danach ist die Anzahl der Schülerinnen und Schüler an Hamburgs allgemeinbildenden Schulen in den letzten sieben Jahren um rund 15.000 gewachsen, allein um über 2.300 im letzten Jahr.

„Hamburg ist für viele Menschen zu einer Hoffnungsstadt geworden“, sagte Bildungssenator Ties Rabe laut Pressemitteilung vom 27. März. Deshalb habe der Senat die Investitionen in den Schulbau mehr als verdoppelt. In Harburg, Neugraben und im Altonaer Innenstadtbereich werden sieben neue Schulen gebaut. Zudem wird eine Reihe bestehender Schulen erweitert.

Die neuen Schulen sollen vor allem in Gebieten entstehen, in denen verstärkt neue Wohnungen gebaut wurden und weitere geplant sind. Vor Kurzem hatte Rabe bereits die Pläne für zwei neue Grundschulen im Eimsbütteler Kerngebiet vorgestellt: „Wohnungsbau und der Bau zusätzlicher Schulen gehen Hand in Hand.“

Während in der Zeit von 2000 bis 2010 laut Presseinformation jährlich durchschnittlich rund 150 Millionen Euro in den Schulbau investiert wurden, sind es seit 2012 im Jahr durchschnittlich rund 350 Millionen Euro, im Jahr 2017 rund 460 Millionen Euro.

Schulangebote für rund 7.300 Schülerinnen und Schüler

Die neuen Schulbaupläne für das Altonaer Kerngebiet und den Bezirk Harburg umfassen den Neubau von vier Grundschulen (drei in Altona, eine in Harburg), zwei Gymnasien in Altona und einer Campus-Stadtteilschule in Neugraben, die als Kombination aus Stadtteilschule und Gymnasium geplant ist, sowie die Erweiterung von acht Grundschulen und einem Gymnasium. Insgesamt entstünden laut Mitteilung zusätzliche Schulangebote für rund 3.000 Grundschulkinder sowie 4.300 Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen.

Zusätzliche neue Schulen

Bereits im Februar hatte die Schulbehörde bekanntgegeben, dass im Eimsbütteler Kerngebiet in der Nähe der Lutterothstraße zwei neue Grundschulen gegründet werden: Die neue Wolfgang-Borchert-Schule in der Schwenckestraße 91 soll im August 2019 die Türen öffnen, die Grundschule Telemannstraße 10 voraussichtlich zwei Jahre später. Beide Schulen sollen zusammen Platz für rund 700 Grundschülerinnen und -schüler bieten.

Auch in Hamburgs jüngstem Stadtteil, der Hafencity, sind mit der Grundschule Baakenhafen auf dem Kleinen Grasbrook sowie der weiterführenden Schule „Schulcampus Hafencity“ mit Stadtteilschule und Gymnasium zwei weitere Schulen geplant.

(Redaktion)


 


 

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