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Blumenhandel

Spanisches Start-up Colvin expandiert auf den deutschen Markt

Nach Spanien und Italien bietet der in Barcelona ansässige Blumen-Onlineversand Colvin seine Gebinde jetzt auch in Deutschland an.

Die Gründer des Blumen-Onlineversands Colvin sind laut eigenen Angaben angetreten, den traditionellen Blumenhandel zu revolutionieren. Ende 2016 in Barcelona gegründet, ist Deutschland jetzt nach Italien der nächste Auslandsmarkt, den die drei ehemaligen Hochschulstudenten Sergi Bastardas, Andrés Cester und Marc Olmedillo Diaz bearbeiten.

Blumenernte nach Online-Bestellung

Ihr Geschäftsmodell nutzt die Geschwindigkeit des Internets und konzentriert sich auf eine kurze Lieferkette, die Blumenfarmer und Kunden verbindet. Laut Mitteilung können Kunden über www.colvin.de ihre Blumensträuße direkt bei ausgewählten Blumenfarmen bestellen. Dort werde ihr Bouquet dann frisch gepflückt und innerhalb von 24 Stunden bei einer beliebigen Bestelladresse in Deutschland ausgeliefert – oder innerhalb von 48 Stunden, wenn die Bestellung nach 17 Uhr eingeht.

Mit dieser Vorgehensweise will das Blumenhandel-Start-up eine bessere Kontrolle erreichen und eine deutliche Verbesserung der Blumenqualität erzielen. So werde die Haltbarkeit mancher Schnittblumen auf bis zu 21 Tage verlängert. Auch auf die individuelle Gestaltung und Umsetzung der Blumenkompositionen sowie auf das Erlebnis beim Auspacken des Gebindes lege Colvin großen Wert.

Die Preisspanne für die Sträuße rangiert zwischen 25 bis 50 Euro, abhängig vom gewählten Bouquet, deren Arrangements nach Vorstellungen der hauseigenen Floristen entworfen wurden. Die Sträuße können mit Botschaften oder Widmungen für spezielle Anlässe personalisiert werden. Ein Blumen-Abo ist ab 22 Euro im Monat erhältlich.

Deutsche geben vier Milliarden Euro für Blumen aus

Deutschland gilt als einer der größten europäischen Märkte für Schnittblumen. Die Deutschen geben in diesem Handelssegment mit über vier Milliarden Euro durchschnittlich das Doppelte im Vergleich zu den Spaniern aus. Das meiste Geld fließt in den traditionellen Blumenhandel, der Onlinehandel wächst am schnellsten. „Deutschland ist ein strategischer Ausgangspunkt, um weiter zu wachsen und den Blumenhandel mit Innovationen aufzumischen“, sagt Mitbegründer Sergi Bastardas.

Mit ihrem Geschäftsmodell konnten die Colvin-Gründer die Investoren überzeugen. In drei Investitionsrunden konnten sie laut Mitteilung Mittel in Höhe von neun Millionen Euro akquirieren. Allein sechs Millionen Euro davon kamen im September durch eine Investition der spanischen Samaipata Ventures. Der auf Start-ups spezialisierte Risikokapitalfonds wird von einem ehemaligen Unternehmer geleitet, der an Rocket Internet und P101, einer der größten Risikokapitalfonds Italiens, verkauft hat.

(Redaktion)


 


 

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