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Börse Hamburg

Umsätze im Fondshandel steigen in Folge des Crashs deutlich an

In Folge der volatilen Wertpapiermärkte der letzten beiden Wochen ist der Umsatz im Handel mit Investmentfonds an der Börse Hamburg sprunghaft angestiegen.

Nachdem der Juli lediglich einen moderaten Umsatzanstieg verzeichnen konnte, erhöhten sich die durchschnittlichen Tagesumsätze mit Beginn der Kurskorrekturen am 1. August um knapp 89 %. Statt der an "normalen" Tagen gehandelten rund 6,7 Mio. Euro, wurden an der Börse Hamburg durchschnittlich knapp 12,8 Mio. Euro pro Tag an Investmentfonds gehandelt. Auch die Zahl der Geschäfte stieg von üblicherweise rund 470 auf rund 900 Trades pro Tag und damit um über 92 Prozent an.

Insbesondere Aktienfonds wurden rege gehandelt

Mit einem Tagesdurchschnitt von rund 5,2 Mio. Euro lag der Umsatz in dieser Kategorie um 194 % über dem Schnitt der ersten sieben Monate diesen Jahres. Die Zahl der Trades entwickelte sich anlog zu den Umsätzen und stieg um 193 %. Spitzenreiter beim Umsatz in den vergangenen zehn Handelstagen waren mit 2,2 Mio. Euro der Stuttgarter Aktienfonds (Definition) (WKN A0Q72H) dicht gefolgt vom DWS Deutschland (WKN 849096) mit 2,0 Mio. Euro. "Deutsche Aktien haben in den ersten Augusttagen besonders an Wert verloren und sorgten in Folge für einen regen Umsatz in Fonds mit überwiegend deutschen Aktien" sagt Kay Homann, stv. Geschäftsführer der Börse Hamburg. "Anleger fürchten möglicherweise einen deutlicheren Exportrückgang auf Grund der Wirtschaftslage in den USA. Als große Exportnation träfe dies besonders Deutschland hart". 

Bei den Umsätzen in Immobilienfonds konnte das bereits in den vergangenen Monaten hohe Umsatzniveau weiter gesteigert werden, wenn auch nicht ganz so rasant wie bei den Aktienfonds. Die bisherigen Augusttage brachten mit einem durchschnittlichen Tagesumsatz von 4,5 Mio. Euro einen Anstieg von knapp 31 % gegenüber den Vergleichszahlen der Monate Januar bis Juli 2011. Spitzenreiter war in den 10 Handelstagen des Augusts der CS EUROREAL (WKN 980500) mit 12,7 Mio. Euro gefolgt vom SEB Immoinvest (WKN 980230) mit 12,1 Mio. Euro. Die Zahl der Trades veränderte sich insgesamt nur unwesentlich und lag mit durchschnittlichen 183 knapp unter dem bisherigen Jahresdurchschnitt von 185.

(Redaktion)


 


 

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