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Bundesagentur für Arbeit

Heinrich Alt in den Ruhestand verabschiedet

In feierlichem Rahmen hat die Bundesagentur für Arbeit Heinrich Alt, langjähriges Mitglied im Vorstand, am 3. Juli 2015 in den Ruhestand verabschiedet.

Nach mehr als 38 Jahren hauptsächlich als Mitarbeiter in verschiedenen Funktionen bei der Bundesagentur für Arbeit (BA), davon mehr als 13 Jahre als Mitglied des Vorstandes, verlässt Heinrich Alt die BA.

„Ein Urgestein der Bundesagentur für Arbeit geht von Bord. Heinrich Alt hat lange den Kurs mitbestimmt – immer im Interesse der Menschen, die von der Hilfe der Arbeitsagenturen und Jobcenter profitieren. Um das so lange so wirkungsvoll und am Ergebnis orientiert zu machen, reicht ein guter fachlicher Kompass alleine nicht aus. Dazu braucht es Führungsqualitäten, dazu gehört echtes Herzblut. Heinrich Alt hat meine große Anerkennung, und ich sage ihm Danke dafür, dass er für die Sache gestritten und dabei auch im guten Sinne streitbar war“, würdigte Bundesministerin Andrea Nahles den Einsatz des 65-Jährigen für die BA.

Für den Verwaltungsrat betonte dessen Vorsitzende, Annelie Buntenbach, der Vollblut-Arbeitsvermittler Heinrich Alt sei das arbeitsmarktpolitische Gesicht der BA. Mit seiner durch und durch sozialen Einstellung setze er sich intensiv für die Menschen und die Lösung ihrer Probleme ein. Mit guten Argumenten verstehe er es, subjektiven Vorwürfen Paroli zu bieten und die Themen in ein möglichst objektives Licht zu rücken. Oftmals habe er den Kopf auch für Probleme hingehalten, die nicht von der BA, sondern eher von Bund, Ländern und Kommunen zu verantworten seien. Er suche immer das Gespräch und sei nah an den Menschen und das im doppelten Sinne – nah an den Arbeitsuchenden und nah an den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ihn sehr schätzen. Heinrich Alt sei voller arbeitsmarktpolitischer Ideen und hat in vielen Bereichen die Modernisierung des Dienstleistungsangebotes der BA mit angestoßen. Für die Anliegen des Verwaltungsrates hatte er immer ein offenes Ohr und war bestrebt, machbare und in der Sache gerechte Lösungen für das ausgesprochen komplexe Feld der Arbeitsmarktintegration zu finden. Der Verwaltungsrat der BA sei Heinrich Alt zu großem Dank verpflichtet.

„Mit Heinrich Alt zusammenzuarbeiten hat viel Freude gemacht und es war für mein Wirken eine große Bereicherung“, sagte der Vorstandsvorsitzende der BA, Frank-J. Weise. „Wir haben uns im Vorstand hervorragend ergänzt und Heinrich Alt hat nicht nur mit seinem politischen Geschick, sondern auch mit seiner Tatkraft zum Erfolg der Bundesagentur für Arbeit maßgeblich beigetragen. Als wahrer Menschenfreund hat er meine Bewunderung und auch die Sympathie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die er durch seine offene und freundliche Art immer wieder aufs Neue zu guten Leistungen motivieren konnte. Sein Blick für die Sorgen und Nöte, aber auch die Potentiale der Menschen ist beispielgebend und hat die Arbeit der BA gerade im Bereich der Grundsicherung geprägt“, so Weise weiter.

Heinrich Alt dankte den Rednern für ihre Worte und erklärte: „Gerade die vielen Begegnungen und Gespräche mit Kollegen, Arbeitslosen, Arbeitgebern und Politikern haben mit inspiriert in meiner Arbeit und motiviert, nach neuen Wegen zu suchen und nicht nachzulassen. 14 Jahre Vorstand ist keine Einzel- sondern eine Mannschaftsleistung. Mit einem guten Team lässt sich jedes Spiel gewinnen."

Der Wergegang Heinrich Alts: Nach dem Studium der Politikwissenschaft und der Germanistik an der Universität Trier begann der 1950 in Rascheid bei Trier geborene Alt seine Karriere als Referent für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung im Landesarbeitsamt Rheinland-Pfalz-Saarland. Es folgten Stationen als Abteilungsleiter Arbeitsvermittlung im Arbeitsamt Saarlouis und Arbeitsamt Mainz, als Referatsleiter Landesarbeitsamt Rheinland-Pfalz-Saarland und Direktor des Arbeitsamtes Bad Kreuznach. 1992 wechselte Alt als Referent ins Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz. Von 1993 bis 1998 war er als Abteilungsleiter „Arbeitsvermittlung und Arbeitsberatung" im Landesarbeitsamt Nord tätig. Von 1998 bis 2000 war er Staatssekretär im
Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Schleswig-Holstein. Von 2001 bis 2002 war er Vizepräsident der Bundesanstalt für Arbeit und von April 2002 bis zu seinem Ausscheiden im Jun i 2015 war Mitglied des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit (bis 2004 Bundesanstalt für Arbeit).

(Redaktion)


 


 

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