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Immobilienfonds

Neuer Hollandfonds von Buss Capital

Buss Capital gibt einen neuen Hollandfonds in den Markt. Mit dem Buss Immobilienfonds 3 können sich private Anleger an einem 8.927 Quadratmeter großen Büroneubau beteiligen.

Das zentral in der niederländischen Stadt Almere gelegene Gebäude ist hochwertig ausgestattet und verfügt über eine hohe Energieeffizienz, so dass es als „Green Building“ zertifizierbar ist. Ein niederländischer Hochschulträger mietet die Immobilie für 14,5 Jahre an. Die Fondslaufzeit beträgt zehn Jahre. Der Fonds verfügt über ein Volumen von 25,2 Millionen Euro, davon sollen rund 13,3 Millionen bei Investoren eingeworben werden.

Die 190.000 Einwohner zählende Stadt Almere liegt in der Randstad, dem wirtschaftlichen und kulturellen Kraftzentrum der Niederlande. „Almere ist einer der dynamischsten Orte der Landes“, sagt Peter Kallmeyer, in der Geschäftsführung von Buss Capital für Immobilienfonds zuständig. „Die Stadt wurde zwar erst 1975 gegründet worden, sie ist heute aber bereits die siebtgrößte der Niederlande.“ Als eine der letzten Gemeinden der Randstad verfügt Almere über große Wachstumsflächen. Die Stadt gilt deshalb auch als das Expansionsgebiet der Region: In den nächsten Jahren soll ihre Bevölkerung auf 250.000 Einwohner ansteigen, zeitgleich sollen rund 100.000 Arbeitsplätze entstehen. Um dafür die Grundlage zu schaffen, setzen Stadt und Provinz auf Bildung als Standortfaktor: Sie fördern die Hochschulansiedlung mit rund 72 Millionen Euro. „Diese Förderung bekommen Hochschulen in den Niederlanden nur einmalig. Es ist also unwahrscheinlich, dass der Mieter jemals wieder auszieht“, erläutert Kallmeyer, für den das Beteiligungsangebot bereits der 46. Hollandfonds ist. Über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist Almere durch die moderne, aber gleichzeitig hochfunktionale Architektur des neuen Zentrums namens „Stadshart“, das auf Basis eines Masterplans des renommierten Architekten Rem Koolhaas entworfen und 2008 mit einem Architekturpreis ausgezeichnet wurde.

Das Fondsgebäude reiht sich nahtlos in das anspruchsvolle architektonische Umfeld ein. Es besteht aus zwei Teilen: einem elfgeschossigen Hauptgebäude und einem viergeschossigen Verbindungsbau zu einem weiteren Gebäudeteil, der nicht zur Fondsimmobilie zählt. Das geradlinige Gebäude ist außen mit weißen Carrara-Marmor-Elementen ausgestattet. Die flexiblen Grundrisse des Inneren lassen sich jederzeit verschiedenen Nutzungsarten anpassen. Beim Bau wurde auf eine hohe Energieeffizienz wert gelegt, angestrebt wird der höchste niederländische Energielevel „A“ und eine Zertifizierbarkeit nach internationalen Green-Building-Standards. Eine Dachterrasse und der Rundumblick über Innenstadt und Stadtsee „Weerwater“ runden die Attraktivität der Immobilie ab.

Alleinmieter des Bürogebäudes ist die Vereniging VU-Windesheim

Die Vereniging ist ein Zusammenschluss dreier renommierter Institutionen: der 1880 gegründeten, renommierten Vrijen Universiteit Amsterdam (VU), der Universitätsklinik Vrije Universiteit Medisch Centrum (VUmc) und der Christelijke Hogeschool Windesheim (CHW). In den Jahren 2009/2010 waren bei ihnen insgesamt rund 45.000 Studenten eingeschrieben. Den größten Teil seiner Einnahmen erwirtschaftet der Mieter aus staatlichen Mitteln. Peter Kallmeyer zu den Hintergründen: „In den Niederlanden hat schon vor einigen Jahren ein Trend zur Privatisierung eingesetzt. Um die Verwaltung möglichst schlank zu halten, vergibt der Staat Aufgaben an private Trägerschaften, die er aber weiterhin bezahlt, so dass sein Einfluss erhalten bleibt. Beispiele hierfür sind die Arbeitsvermittlung und das Amtsärztewesen. Das gleiche gilt für die Bildung: Zuvor staatlich getragene Hochschulen werden in ‚Vereinigungen‘ eingebracht, deren Einkünfte hauptsächlich aus staatlichen Mitteln und vertraglich vereinbarten Leistungen bestehen.“ Die CHW, die einer deutschen Fachhochschule vergleichbar ist, eröffnet in Almere ihren landesweit fünften Standort und wird das Fondsgebäude für Verwaltung und Seminare nutzen. Die CHW will in Almere mittelfristig eine auf die Innenstadt verteilte Campus-Hochschule für bis zu 16.000 Studenten aufbauen. Im Herbst 2011 startet das Angebot mit insgesamt 16 Studiengängen für zunächst rund 4.000 Studenten. Zurzeit stattet der Mieter das Gebäude nach seinen Wünschen aus und investiert dafür rund 3,9 Millionen Euro. Unter anderem errichtet er eine Cafeteria im Verbindungsbau, die einen eigenen Zugang zur Dachterrasse bekommt. Neben der Fondsimmobilie nutzt die Hochschule in Almere bereits zwei weitere Gebäude.


 


 

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