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Guerilla Marketing

Sixt wirbt bei der Castor-Demo

Die Castor-Demo in Dannenberg nutze der Autovermieter Sixt aus München für seine eigenen Werbezwecke. Mit einer Guerilla Marketing Aktion verschaffte sich Sixt im Zuge der Demo Aufmerksamkeit.

Die Sixt-Mitarbeiter schwenkten während der Demo ein Spruchband mit der Aufschrift: "Stoppt teure Transporte! Mietet Van & Truck von Sixt!".

Im Sixt-Firmen-Blog heißt es zu dieser Aktion: In einer beispiellosen Guerilla-Aktion haben sich kurzerhand einige Anhänger der Pullacher „Van&Truck“-Sparte unter die Castor-Gegner gemischt um dort ihre, als Castor-Protest getarnte, Botschaft zu platzieren. 


Das Abspielsymbol anklicken, um das Video zu starten:

Sixt ging es in erster Linie bei der Aktion um Aufmerksamkeit. „Erste Aufnahmen tummeln sich bereits bei Youtube & Co. So ist es Sixt mit dieser eindrucksvollen und sicher noch für viel Gesprächsstoff sorgenden Aktion wieder einmal gelungen, sich mit wenig Geld und viel Mut in Erinnerung zu rufen", heißt es weiter im Sixt-Blog.

Bisher machte sich der Autovermieter mit seinen Werbeaktionen über Promis und Politiker lustig. Doch ging Sixt mit dieser Werbung bei einer Protestveranstaltung zu weit?

Was meinen Sie? Diskutieren Sie mit. Nutzen Sie dafür einfach unsere Kommentarfunktion.

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von Alexander Wallasch
12.11.10 20:29 Uhr
Sixt rudert zaghaft zurück.

Frau Sixt hat sich mittlerweile auf ihrer Charity-Seite bei facebook dafür "entschuldigt":
Regine Sixt Kinderhilfe e.V. Vielen Dank für Ihr Feedback zu unserer Werbeaktion anlässlich des jüngsten Castor-Transports. Die Zukunft unserer Kinder ist im wahrsten Sinne des Wortes unser höchstes Gut. Und unsere vordringliche Aufgabe muss es sein, Gefahren für diese Zukunft abzuwenden. Die Regine Sixt Kinderhilfe e.V. setzt sich unter dem Motto „Tränchen trocknen“ bereits seit zehn Jahren dafür ein, Kindern ein unbeschwertes und fröhliches Leben zu ermöglichen.

Deshalb verstehen wir Ihre Bedenken hinsichtlich der Guerilla-Aktion des Sixt-Konzerns anlässlich des Castor-Transports. Gleichwohl möchten wir Ihnen versichern, dass Sixt keineswegs die Gefühle der Demonstranten verletzen oder ihr Engagement für unsere Zukunft schmälern wollte. Slogans wie „Stoppt teure Transporte! Mietet Van & Truck von Sixt!“ oder „Nein zum Transport! Ja zum Transporter!“ beziehen sich nicht auf die Intentionen der Demonstranten.

Sixt ist bekannt für seine frische und auch freche Werbung. Dafür nutzen wir häufig aktuelle Ereignisse, die im Mittelpunkt des medialen Interesses stehen und die wir auf provokante Weise, aber stets mit einem Augenzwinkern begleiten. Ein gutes Beispiel dafür ist unser Anzeigenmotiv zur Dienstwagenaffäre der ehemaligen Bundesministerin Ulla Schmidt. Jedoch sei Ihnen versichert, dass mit unseren Anzeigen und Aktionen keinerlei politische Aussagen und Interessen verknüpft sind.

Die Regine Sixt Kinderhilfe nimmt die Not und das Leid vieler Kinder auf der ganzen Welt absolut ernst. Es ist uns eine Herzensangelegenheit zu helfen. Deshalb fördern wir Projekte sowohl in Deutschland sowie in mehr als 100 weiteren Ländern, in denen Sixt vertreten ist. Zu den ausschließlich ehrenamtlichen Helfern zählen auch die vielen tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sixt, Spenden kommen ohne Abzug den Hilfsprojekten zugute. Und das wird in Zukunft auch so bleiben.

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Werbeaktion von Sixt mit dem typischen Augenzwinkern verstehen und die Regine Sixt Kinderhilfe auch in Zukunft unterstützen werden.

Vielen Dank und viele Grüße,
Ihr Team der Regine Sixt Kinderhilfe e.V.

 

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