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Containerschifffahrt

Nach Maersk-Übernahme: Hamburg Süd firmiert weiter unter eigenem Namen

Hamburg Süd bleibt unter dem neuen Eigentümer Maersk Line eine kommerziell unabhängige Marke, mit einem vergrößerten Produktangebot durch ein globales Service-Netzwerk. Ihre Kunden will die Reederei unverändert durch einen eigenen Vertrieb betreuen.

Die Hamburg-Süd-Gruppe gehört nun zum dänischen Unternehmen Maersk Line und ist damit ein Tochterunternehmen des Weltmarktführers in der Containerschifffahrt. Am 30. November 2017 wurde das Closing, der Abschluss des Verkaufs, vollzogen.

„Unter diesem neuen Dach können wir die Position der Hamburg Süd in einem herausfordernden Marktumfeld weltweit stärken, unsere Marktposition ausbauen und unseren Kunden viele Vorteile bieten“, sagte Dr. Arnt Vespermann, neuer Chief Executive Officer (CEO) Hamburg Süd.

Vespermann ist bereits seit 18 Jahren bei der Hamburg Süd und seit 2009 Mitglied der Geschäftsführung. Mit dem Closing hat er wie angekündigt als CEO den langjährigen, bisherigen Sprecher der Geschäftsführung, Dr. Ottmar Gast, abgelöst, der künftig als Vorsitzender des Beirats der Hamburg Süd der Reederei weiter eng verbunden bleibt. Mitglied des Beirats ist zudem Søren Toft, Executive Vice President and Chief Operating Officer A.P. Moller - Maersk and Executive Board Member of A.P. Moller - Maersk. Weitere Mitglieder des Executive Boards der Hamburg Süd sind von nun an Frank Smet als Chief Commercial Officer (CCO), der bereits seit 2012 Mitglied der Geschäftsführung ist, sowie Jakob Wegge-Larsen als neuer Chief Financial Officer (CFO).

Die Hamburg Süd soll ein kommerziell unabhängiges Unternehmen mit eigenem Vertrieb und Marketing, Kundenservice sowie eigenen unterstützenden Bereichen, wie beispielsweise IT, Personal sowie Finanz- und Rechnungswesen bleiben. „Unsere Kunden stehen für uns auch in Zukunft ganz klar im Mittelpunkt. Für sie wird sich an dem Produkt, das sie von uns gewohnt sind, nichts ändern. Der Erfolg der Hamburg Süd in ihrer fast 150-jährigen Geschichte basiert auf der großen Erfahrung und Kompetenz unserer Mitarbeiter, unserem tiefen Verständnis für die Märkte und die Bedürfnisse unserer Kunden sowie auf der hohen Produktqualität, die wir ihnen liefern“, so Vespermann. „Wir bieten unseren Kunden jetzt eines der umfassendsten globalen Liniennetzwerke der Branche, gepaart mit dem bekannten Qualitätsservice der Hamburg Süd.“ Damit gehöre die Hamburg Süd zu den wettbewerbsfähigsten Anbietern ihrer Branche und sei hervorragend für die Zukunft aufgestellt.

Das Produktangebot der brasilianischen Aliança mit ihrem Fokus auf den Cabotageverkehr werde unverändert weitergeführt, heißt es, und die in der Trampschifffahrt aktiven Töchter Rudolf A. Oetker (RAO), Aliança Bulk (Aliabulk) und Furness Withy Chartering sowie die Hamburg Süd Reiseagentur setzten ihren Geschäftsbetrieb ebenfalls fort.

Genau vor einem Jahr hatte der bisherige Eigentümer der Hamburg Süd, die Dr. August Oetker KG, bekannt gegeben, nach rund 80 Jahren aus der Schifffahrt auszusteigen und die Hamburg Süd an Maersk zu verkaufen. Nach der Zustimmung durch die zuständigen Kartellbehörden konnte der Verkauf mit dem Closing endgültig vollzogen werden.

(Redaktion)


 


 

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