Weitere Artikel
Crowdfunding

Schwarmfinanzierung findet immer mehr Anhänger

Der Weg zur Projektfinanzierung

Die Crowdfunding- und Crowdinvesting-Plattformen haben unterschiedliche Schwerpunkte und sprechen teilweise verschiedene Zielgruppen an. So kann sich jeder die für seine Interessen passende Plattform auswählen. Dafür halten die Anbieter umfangreiche Informationen für beide Seiten bereit – für interessierte Projektgeber und potenzielle Geldgeber (teilweise sind auch Sach- und Zeitspenden möglich).

Die weitere Vorgehensweise für Projektgeber

Ideengeber, Initiatoren und Gründer registrieren sich auf dem oder den gewünschten Portal(en) und stellen ihr Projekt ein. Je anschaulicher und bezeichnender das Geschäftskonzept in Text und Bewegtbild vorgestellt ist, desto besser. Wichtige Informationen natürlich die Höhe der benötigen Finanzmittel und eine Beschreibung, wofür das Geld genau gebraucht wird. Des Weiteren sollte ein Unterstützer erfahren, was er als Dank zu erwarten hat.

Die Projekte werden für eine bestimmte Laufzeit online gestellt und mit aktuellen Daten in Bezug auf die Unterstützungsaktion versehen – etwa wie viele Menschen schon gespendet haben, welche Summe dadurch zusammengekommen ist sowie der Angabe der Restlaufzeit des Projekts.

 Wenn genügend Schwarminvestoren für den gesamten Kapitalbedarf eines Projekts aufkommen wollen, gilt das Projekt als erfolgreich und kann realisiert werden. Die Funding-Plattform zahlt die Finanzierungssumme an die Projektgeber aus und behält eine Nutzungsgebühr von etwa 5 bis 10 Prozent der Finanzierungssumme ein. Über diese Gebühr decken die Plattformen ihre Kosten für die Pflege und Weiterentwicklung ihres Angebots, Personal und Marketing. Im nächsten Schritt erfolgt die Umsetzung des Projekts und der Dank an die Unterstützter.

Begleitende Öffentlichkeitsarbeit und Empfehlungsmarketing nutzen

 Die Präsentation der Projektidee auf einer Funding-Plattform kann die Basis für das Einwerben der Finanzmittel sein. Nun heißt es, viele Unterstützer zu gewinnen. Die sozialen Netzwerke wie Xing, Facebook und Google+ bieten gute Möglichkeiten, eine Projektidee breit zu streuen. Eine Kommunikation über verschiedene Kanäle kann die Anzahl der Unterstützer detulich erhöhen und natürlich sind Familie, Freunde und Bekannte nicht zu unterschätzen…

Der Weg potenzieller Investoren

Auch in diesem Fall gilt es, die geeignete Investing-Plattform und das passende Projekt auszuwählen. Die Geschäftsideen sind meist als Videopräsentation zu sehen. Bei weitergehendem Interesse lassen sich auch Unternehmensexposés und Businesspläne einsehen, sodass der zukünftige Kapitalgeber die Erfolgsaussichten der Geschäftsidee einschätzen kann. Anschließend trifft er die Entscheidung über die Höhe seiner Beteiligungssumme. Die Plattform-Betreiber geben lediglich Mindestsummen zwischen 100 und 1000 Euro vor.

Der Kapitalgeber schließt einen Vertrag direkt mit dem Unternehmensgründer ab. Über die jeweilige Laufzeit der Online-Präsentation muss die gesamte Kapitalsumme erreicht werden, andernfalls erhalten die Investoren ihr Geld zurück. Bei positivem Verlauf wird der Investor stiller Teilhaber am Unternehmen und kann im Falle einer Gewinnausschüttung in der Höhe des Anteils profitieren. Nach einer bestimmten Mindestlaufzeit lässt sich der Geschäftsanteil verkaufen.

(Tanja Königshagen)


 


 

Crowdfunding
Crowdinvesting
Schwarfinanzierung
Kapitalbeschaffung
Start-up
Projektfinanzierung

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Crowdfunding" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: