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Daten-Management

Neuer Leitfaden für Big-Data-Projekte im Unternehmen

Unter dem Titel „Management von Big-Data-Projekten“ hat der Hightech-Verband BITKOM einen kostenlosen Leitfaden veröffentlicht. Er gibt praxisrelevante Tipps und Hilfen bei der Planung und Umsetzung von Daten-Projekten in Unternehmen.

Zunehmend in aller Munde ist Big Data bereits – die Analyse großer Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen in hoher Geschwindigkeit, im Idealfall in Echtzeit. Dies reicht von der Analyse einzelner Genome in der Medizin bis zur Optimierung des Verkehrs von Städten oder ganzen Staaten. Dabei ist das komplexe Daten-Management gerade auch für kleine und mittlere Unternehmen oftmals eine große Herausforderung. „Das Geschäftsmodell vieler Unternehmen wird sich durch Big-Data-Technologien stark verändern“, sagt Dr. Mathias Weber, Big-Data-Experte beim BITKOM.

Im Fokus des Leitfadens stehen, dem Hightech-Verband zufolge, Planung und Umsetzung von Big-Data-Projekten in Unternehmen. Dazu werde ein Vorgehensmodell vorgestellt, das in acht Phasen alle Aktivitäten zusammenfasst. So lasse sich die Komplexität von Big-Data-Projekten deutlich reduzieren. Das Phasenmodell reiche von der Erfassung der Möglichkeiten für das Unternehmen durch den Einsatz von Big Data über die konkrete Planung bis zur Umsetzung und weiteren Optimierung. Der Leitfaden enthalte zudem eine Übersicht über Architekturen und Basis-Technologien und er gebe Tipps, wie sich Big-Data-Kompetenz bei den eigenen Mitarbeitern aufbauen lasse. „Um die Möglichkeiten von Big Data für das eigene Unternehmen nutzen zu können, ist eine gründliche Planung notwendig. Oft wird die Komplexität solcher Projekte unterschätzt“, sagt Weber.

Werden in Big-Data-Projekten personenbezogene Daten verarbeitet, spiele der Datenschutz eine bedeutende Rolle. Der Leitfaden greife hierbei zwei wichtige Punkte auf: Er gebe Tipps, was bei der Pflicht zur Datenschutz-Folgenabschätzung, dem „Privacy Impact Assessment“, beachtet werden müsse. Ein solches Assessment sei unter anderem im Entwurf zur EU-Datenschutzverordnung enthalten. Der Leitfaden enthalte hierzu eine konkrete Checkliste, die bei der Umsetzung von Big-Data-Projekten wichtige Hilfestellung geben könne. Zudem kläre er darüber auf, wie anonymisierte und pseudonymisierte Daten zu einem höheren Datenschutz im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes führen können. Ziel sei es in beiden Fällen, dass erhobene Daten nicht direkt einer Person zugeordnet werden können. Weber: „Wer im Rahmen seines Big-Data-Projektes personenbezogene Daten verarbeiten will, muss früh innerhalb der Planungsphase den Datenschutz berücksichtigen.“

Der Leitfaden „Management von Big-Data-Projekten“ kann kostenfrei  heruntergeladen werden.

(Redaktion)


 


 

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