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Kaffeewissen

Der teuerste Kaffee kostet 120 Euro pro Kilogramm

Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen, noch vor Wasser und Bier. Im Schnitt trinkt jeder Deutsche im Jahr rund 146 Liter davon. Vieles wissen jedoch auch ausgespochene Kaffeefans nicht über die braune Bohne. Lesen Sie hier über Wissenswertes, Kurioses und Kaffeerekorde.

Der außergewöhnlichste Kaffee der Welt ist „Kopi Luwak“ aus Indonesien. Die gerösteten Kaffeebohnen kosten rund 120 Euro pro Kilogramm beim Röster. Das Besondere an dem Kaffee: Die Kaffeebohnen werden zunächst von einer speziellen Schleichkatzenart gefressen. Nachdem sie im Magen der Katze fermentiert sind (und wieder ausgeschieden wurden), werden sie gesammelt und aufbereitet. Der Kaffee verspricht ein unvergleichlich volles Aroma.

In der gerösteten Bohne sind über 800 Aromastoffe enthalten. Damit zählt Kaffee zu den aromareichsten Lebensmitteln überhaupt.

Das älteste Kaffeehaus auf europäischem Boden wurde im Jahr 1554 in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, eröffnet. Das älteste noch existierende Kaffeehaus auf deutschem Boden, die Bremer Kaffeestube im Schütting, wurde im Jahr 1673 eingerichtet.

Die bislang längste gedeckte Kaffeetafel erstreckte sich über einen Kilometer am Elbufer in Dresden entlang zwischen Carola- und Augustbrücke. 6.108 Personen fanden an der Tafel am 10. September 2006 Platz.

Vor 100 Jahren erfand die Dresdner Hausfrau Melitta Bentz den Kaffeefilter.

Im europaweiten Verbrauch sind die Italiener wider Erwarten weit abgeschlagen – nirgendwo wird mehr Kaffee getrunken als im hohen Norden: 1. Platz: die Finnen mit 11,9 kg Rohkaffee pro Kopf/Jahr. Zum Vergleich: Wir Deutschen konsumieren etwa 6,2 kg Rohkaffee und liegen damit noch vor Italien mit 5,7 kg und Spanien mit 4,2 kg.

Deutschland ist nach den USA das zweitwichtigste Kaffeeimportland der Welt. Im Hamburger Hafen werden jährlich rund 700.000 Tonnen Kaffee umgeschlagen. 

Der preußische König Friedrich der Große genoss seinen Kaffee am liebsten kräftig gepfeffert und ließ sich das Getränk manchmal auch mit Champagner statt mit Wasser zubereiten.

Was der Sommelier für den Wein ist, ist der Barista für den Espresso. Um ihr Können zu zeigen, gibt es Weltmeisterschaften der Barista, der Kaffeekochmeister. Unter den Augen einer internationalen Jury müssen die Teilnehmer ihre Fähigkeiten bei der Zubereitung von Espresso, Cappuccino und einer Eigenkreation unter Beweis stellen. Bewertet wird nach Kriterien wie Technik der Zubereitung, Farbe und Konsistenz der Crema, Temperatur sowie Servieren des Getränks.

Quelle: Deutscher Kaffeeverband e.V.

(Redaktion)


 


 

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