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Lärmsanierung an Schienenwegen

Deutsche Bahn zieht Bilanz: Über 50 Kilometer neue Lärmschutzwände errichtet und 5.100 Wohnungen lärmsaniert

Bei der Lärmminderung hat die Deutsche Bahn im vergangenen Jahr gute Fortschritte gemacht. „Mit dem Bau von 55 Kilometer neuen Schallschutzwänden und der Lärmsanierung von 5.100 Wohnungen haben wir im Jahr 2008 deutlich mehr Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt als im Jahr zuvor.

So konnten wir die Anzahl der Wände um 50 Prozent und die Anzahl der Wohnungen um 20 Prozent steigern“, bilanzierte Oliver Kraft, Vorstand Produktion der DB Netz AG, den Erfolg des Lärmsanierungsprogramms. „Auch im laufenden Jahr werden wir mit Hochdruck an der Umsetzung des Programms arbeiten. Vorgesehen ist unter anderem die Errichtung von Schallschutzwänden mit einer Länge von rund 60 Kilometern.“

Lärmminderung ist für die Deutsche Bahn AG ein zentrales Thema. Die DB hat sich daher zum Ziel gesetzt, mit einem integrierten Gesamtkonzept den Schienenverkehrslärm ausgehend vom Jahr 2000 bis 2020 zu halbieren. Wichtiger Bestandteil dabei ist das 1999 von der Bundesregierung aufgelegte Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“.

Von den rund 3.400 Streckenkilometern, die in das Lärmsanierungsprogramm aufgenommen wurden, sind bereits über 20 Prozent saniert. Insgesamt sind in den vergangenen Jahren 226 Kilometer Schallschutzwände gebaut und über 37.700 Wohnungen mit Schallschutzfenstern ausgerüstet worden. Analog zum Vorjahr stehen dem Lärmsanierungsprogramm auch 2009 Bundesmittel in Höhe von 100 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Schwerpunkte der Lärmschutzmaßnahmen liegen zurzeit in Hamburg entlang der Güterumgehungsbahn, in Bremen und Bremerhaven, in Niedersachsen entlang der Bahnstrecke Wunstorf–Nienburg und in der Stadt Bienenbüttel, in Nordrhein-Westfalen im Großraum Neuss und Dormagen, in Hessen entlang der Strecke Mainz-Bischofsheim–Darmstadt, in Rheinland-Pfalz entlang der Bahnstrecke Koblenz–Trier, in Baden-Württemberg im Großraum Freiburg sowie entlang der Bahnstrecken Stuttgart–Bietigheim-Bissingen, Geislingen-Ulm und Karlsruhe–Rastatt, sowie in Bayern entlang der Bahnstrecken Fürth–Würzburg, Rosenheim–Kiefersfelden sowie im Großraum Treuchtlingen.

Grundlage für die Maßnahmen Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes sind seit Anfang 2005 bestehende Prioritätenlisten, die in Zusammenarbeit von Bundesregierung und Deutscher Bahn entwickelt wurden.

Aktuelle Angebote der Bahn finden Sie - hier.

Quelle: Deutsche Bahn AG

(Redaktion)


 


 

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