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Deutscher Umweltpreis

Mehr als 80 Bewerber konkurrieren um höchstdotierte unabhängige Auszeichnung Europas

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) verleiht Ende Oktober 2013 ihre unabhängige und mit 500.000 Euro höchstdotierte Umweltauszeichnung Europas zum 21. Mal. Mehr als 80 qualifizierte Vorschläge aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung stehen im Wettbewerb um die Auszeichnung.

Etwa drei Monate lang konnten Institutionen wie die Fraunhofer- und Max-Planck-Gesellschaft, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, der Deutsche Naturschutzring und andere anerkannte Umwelt- und Branchenverbände, Gewerkschaften und Medien ihre Favoriten für den Deutschen Umweltpreis 2013 benennen. Mehr als 80 qualifizierte Vorschläge sind eingegangen.

Ob mittelständischer Unternehmer, Wissenschaftlerin oder Forscher: „Unter den Vorschlägen sind wieder viele exzellente Anwärterinnen und Anwärter, die große Verdienste im Umweltschutz haben“, unterstrich DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde Anfang der Woche. Eine unabhängige Fachjury prüft nun alle eingegangenen Vorschläge. Die endgültige Entscheidung wird das 14-köpfige DBU-Kuratorium treffen.

Die feierliche Ehrung ist für den 27. Oktober 2013 in Osnabrück geplant. Neben zahlreichen bekannten Köpfen aus der Umweltbranche wird auch politische Bundes- und Landesprominenz zum Festakt erwartet. Bundespräsident Joachim Gauck soll den Preis überreichen.

Seit 1993 vergibt die DBU den Deutschen Umweltpreis an herausragende Pioniere des Umweltschutzes und zeichnet damit Leistungen aus, die entscheidend und in vorbildlicher Weise zum Schutz und Erhalt der Umwelt beitragen. 2012 ging der Deutsche Umweltpreis an den Mitbegründer und Aufsichtsratschef der SMA Solar Technology AG (Kassel), Günther Cramer, sowie das Forscher-Unternehmer-Duo Dr. Andreas Bett/Hansjörg Lerchenmüller (beide Freiburg). Bett ist stellvertretender Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, Lerchenmüller Geschäftsführer der Soitec Solar GmbH. Die Preisträger hätten mit ihren wegweisenden technischen Entwicklungen und persönlichem Einsatz in der Photovoltaik weltweit Maßstäbe gesetzt und sie damit global maßgeblich vorangebracht, formulierte es Brickwedde seinerzeit.

Zu den bisherigen Trägern des Deutschen Umweltpreises gehören unter anderem der spätere Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Paul J. Crutzen (1994), der ehemalige Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, Prof. Dr. Klaus Töpfer (2002), und der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber (2007). Mit dem Ehrenpreis, der nicht regelmäßig vergeben wird, wurden bisher der ehemalige Präsident der Sowjetunion und Gründer und Vorsitzende des „Green Cross International“, Michail Gorbatschow (2010), der Tierfilmer Prof. Heinz Sielmann (†, 2005) und die Naturschützerin Prof. Dr. Hannelore „Loki“ Schmidt (†, 2004) ausgezeichnet. 

(Redaktion)


 


 

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