Sie sind hier: Startseite Hamburg Lokale Wirtschaft
Weitere Artikel
Hafen Hamburg

Deutschlands größter Universalhafen meldet für 2008 im Seegüterumschlag das zweitbeste Ergebnis in der Hafengeschichte

Konventionelle Stückgüter erreichen 2008 stabiles Umschlagergebnis

Der Umschlagbereich „konventionelle Stückgüter“, das sind Güter, die z.B. aufgrund ihrer Abmessungen nicht in Containern transportiert werden können, schnitt 2008 im Vergleich zum Vorjahr mit 2,8 Millionen Tonnen (-0,1 Prozent) gut ab. Auf der Importseite wurde mit 44,1 Prozent der konventionelle Stückgutverkehr vor allem vom Fruchtumschlag dominiert. Einen Rückgang von 6 Prozent verzeichneten die Metallimporte. Trotz der Zuwächse auf der Importseite von 86.000 Tonnen Ro-Ro Ladung (+50,6 Prozent) und 193.000 Tonnen Projektladung (+3 Prozent) konnten die Rückgänge beim Frucht- und Metallimport nicht ausgeglichen werden. Auf der Exportseite stieg der Versand von Fahrzeugen um 19,5 Prozent auf 480.000 Tonnen an. Neue Liniendienste im Ro-Ro-Verkehr brachten dem Hafen mehr Güterumschlag. Auf der Exportseite entwickelte sich auch der Umschlag von Projektladung mit einem Plus von 9,1 Prozent sehr erfreulich und erreichte ein Jahresergebnis von 529.000 Tonnen.

Massengutumschlag 2008 im Plus

Der Umschlag von Massengut erzielte mit insgesamt 42,5 Millionen Tonnen ein sehr gutes Ergebnis und verbesserte sich gegenüber 2007 um 1,8 Prozent. Auf der Importseite stieg der Massengutumschlag 2008 auf 31,8 Millionen Tonnen (+1,1 Prozent). Mit 10,6 Millionen Tonnen im Export kletterte das Massengutumschlagergebnis gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent. Der Sauggutumschlag profitierte dabei von einem besonders starken Getreideexport, der sich mit 2,3 Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelte. Auf der Importseite nahm der Umschlag von Ölfrüchten mit 2,7 Millionen Tonnen (+1 Prozent) sowie die Einfuhr von Futtermitteln und Getreide zu. Der Umschlag von Greifergut, wie z.B. Kohle und Erze, blieb 2008 mit 20,3 Millionen Tonnen um 6,7 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Auf der Importseite betrug das Jahresergebnis 17,1 Millionen Tonnen. Weniger Nachfrage nach Kohle und Erz für die Stahl- und Energieerzeugung sind dafür die Ursache. Im Export blieb der Düngemittelversand mit 2,2 Millionen Tonnen 16,5 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Positiv entwickelte sich der Umschlag von Flüssigladung, der mit 15,6 Millionen Tonnen ein Plus von 6,3 Prozent erreichte. Die gute Umschlagentwicklung in diesem Segment ist vor allem auf eine Steigerung um 38,6 Prozent auf 4,8 Millionen Tonnen beim Import von Mineralölprodukten zurückzuführen. Fallende Heizölpreise führten in diesem Importbereich zu mehr Nachfrage.

Ausblick 2009

Für das erste Halbjahr 2009 erwartet Hafen Hamburg Marketing e.V. zunächst einen schwächeren Verlauf im seeseitigen Hafenumschlag. Bei Zunahme des Welthandels könnte sich der Gesamtumschlag dann im Laufe der zweiten Jahreshälfte in Richtung 140 Millionen Tonnen entwickeln. Für den Bereich Containerumschlag erwartet Hafen Hamburg Marketing e.V. frühestens im zweiten Halbjahr eine spürbare Erholung von der augenblicklichen Schwächeperiode im Welthandel.

Quelle: Hafen Hamburg Marketing e.V.

(Redaktion)


 


 

Hafen
Hamburg
Umschlag
Seegüter
Gewinn
Ergebnis
Umsatz
Fracht
Logistik
Jürgen Sorgenfrei

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Hafen" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: