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Handel mit geschlossenen Fonds

Die Börsen Hamburg, Hannover und München starten Kooperation

Die Börsen Hamburg, Hannover und München beginnen heute die Zusammenarbeit beim Handel geschlossener Fonds über die Handelsplattform Fondsbörse Deutschland. Die Partner haben eine Kooperation vereinbart in den Bereichen der Organisation des Marktes und dem weiteren Ausbau des Handels geschlossener Fonds.

Es ist das Ziel der Börsen, gemeinsam die vorhandene Marktführerschaft beim Handel mit geschlossenen Fondsanteilen auszubauen und den Marktanteil des Zweitmarkthandels über die Fondsbörse Deutschland zu vergrößern.

Die Börsen AG Hamburg und Hannover betreibt seit 10 Jahren die Handelsplattform für geschlossene Fonds. Nicht zuletzt durch diese Initiative sind geschlossene Fonds in den letzten Jahren fungibler geworden. Heute können Anleger über die Fondsbörse Deutschland Anteile von rund 4.000 geschlossenen Fonds handeln. Der Handel ist börsenseitig überwacht und basiert auf einer strengen Marktordnung. Als neutraler Makler bringt die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG dabei Käufer und Verkäufer zusammen.

"Wir prüfen regelmäßig Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen Börsen. Mehr daraus wird nur, wenn sich für den Markt ein interessantes Geschäftsmodell ergibt, wie im Falle des Handels mit geschlossenen Fonds. Wir freuen uns deshalb sehr, dass es zur Nord-Süd-Kooperation gekommen ist", sagt Christine Bortenlänger, Mitglied der Geschäftsführung der Börse München. Thomas Ledermann, Vorstand der Börsen AG Hamburg und Hannover, erläutert: "München und Hamburg sind die bedeutendsten deutschen Standorte im Asset Management. Hier haben viele namhafte Fondsinitiatoren ihren Sitz. Mit unserer Kooperation verstärken wir gezielt unsere Marktpräsenz in ganz Deutschland und erwarten eine Ausdehnung des Geschäfts."

Die Fondsbörse Deutschland ist ab sofort in den Räumen der Börse München mit einer eigenen Niederlassung präsent. Damit entsteht eine Anlaufstelle für Emittenten, Banken und Sparkassen sowie für Anleger im Süden Deutschlands.

Der Kauf und Verkauf von geschlossenen Fonds an der Fondsbörse Deutschland ist anlegerfreundlich organisiert: Per Internet können Interessenten jederzeit kostenlos vielfältige Informationen abrufen. Kunden haben auch die Möglichkeit, sich persönlich vor Ort oder per Telefon über die Modalitäten und den zu erwartenden Preis zu informieren. Erteilt der Anleger einen Auftrag, erledigt die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG alle nötigen Formalitäten. Der Zugang zum Angebot erfolgt über www.fondsboerse-deutschland.de.

Von Januar bis einschließlich Oktober 2008 wechselten an der Fondsbörse Deutschland Anteile im Wert von rund 98 Millionen Euro den Besitzer. Vom Handelsumsatz entfielen rund 82 Prozent auf Immobilienfonds und rund 16 Prozent auf Schiffsbeteiligungen. Daneben können an der Fondsbörse Deutschland auch Lebensversicherungs-, Private-Equity- und andere Spezialfonds gehandelt werden.

Quelle: Börsen Hamburg-Hannover /GER: BOEAG /ISIN

(Redaktion)


 


 

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