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Diskussionsabend

Welche Chancen und Risiken bringt TTIP für den Mittelstand?

Mit der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft – TTIP – soll die größte Freihandelszone der Welt entstehen. TTIP würde ein Drittel des weltweiten Handelsvolumens betreffen. Was Mittelständler von TTIP erwarten müssen bzw. dürfen, beleuchten der Bundesverband mittelständische Wirtschaft, die Schöpflin-Stiftung und das Institut für Auslandsbeziehungen Stuttgart in der Veranstaltung „TTIP – German Angst oder Freier Handel?“ am 19. Juli 29016 in Hamburg.

Das geplante Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA polarisiert; es schürt Ängste und weckt Hoffnungen. Im Rahmen der Europäischen Bürgerinitiative „Stop TTIP“ sprechen sich mehrere Millionen Menschen gegen das Abkommen aus. In Deutschland protestieren zahlreiche Organisationen aus gesellschaftlichen Bereichen wie Umwelt-, Entwicklungs- und Sozialpolitik, Demokratie , Kultur, Bürger- und Verbraucherrechte und Gewerkschaften.

Auch in deutschen Unternehmen überwiegt derzeit die Einschätzung, dass TTIP negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft haben wird. Das geht aus einer repräsentativen Mitgliederbefragung des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Zusammenarbeit mit der Schöpflin Stiftung hervor, die im März 2016 vorgestellt wurde.

Doch was stimmt tatsächlich? Welche Auswirkungen wird das Freihandelsabkommen auf den deutschen Mittelstand haben? Was muss verbessert werden, damit der Mittelstand von TTIP profitieren kann? Diese Fragestellungen greift der BVMW in Kooperation mit der Schöpflin Stiftung und dem Institut für Auslandsbeziehungen Stuttgart in der Veranstaltung „TTIP – German Angst oder Freier Handel?“ auf. Dabei geht es um Informationen und Diskussion des TTIP-Vorhabens unter Einbeziehung der von der Schöpflin-Stiftung initiierten Unternehmensbefragung, Expertenstatements und der Darstellung konkreter Konsequenzen für mittelständische Unternehmen. Eines der wesentlichen Themen sind die umstrittenen Schiedsgerichte. Im Programm vorgesehen sind, neben der Präsentation der Studienergebnisse, Impulsvorträge von Mario Ohoven, BVMW-Präsident und Europäischer Mittelstandspräsident, und Hans Schöpflin, Unternehmer und Vorstandsvorsitzender der Schöpflin Stiftung, sowie eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik.

Die Veranstaltung „TTIP – German Angst oder Freier Handel?“ findet statt am 19. Juli 2016 ab 18 Uhr im Hamburg Marriott Hotel, ABC-Straße 52, 20354 Hamburg. Anmeldung und weitere Information: www.bvmw.de/landesverband-hamburg

(Redaktion)


 


 

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