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E.ON hält trotz Wirtschaftskrise an Milliardeninvestitionen fest

Klare Energiepolitik angemahnt

„Für unsere langfristig angelegte Strategie brauchen wir ebenso langfristige energiepolitische Rahmenbedingungen, auf die wir uns verlassen können“, mahnte Bernotat. Nach wie vor mangele es in Deutschland und Europa an einem ganzheitlichen energiepolitischen Ansatz, der Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und Versorgungssicherheit als drei gleichwertige Ziele der Energiepolitik zu einem ausgewogenen Zukunftskonzept verknüpft. Hierzu zähle vor allem ein breiter Energiemix, der alle Energieträger umfasst und deren Vor- und Nachteile in einem stimmigen Gesamtsystem optimiert und balanciert.

Starker Ausbau der Erneuerbaren Energien

Bernotat bekannte sich erneut zu einem massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien, ihnen gehöre zweifellos die Zukunft. Mitte des Jahrhunderts werden diese nach aller Voraussicht den Beitrag der fossilen Brennstoffe erreichen oder übertreffen. Deshalb investiere E.ON – ungeachtet der Krise – besonders in Windenergie, Biomasse und Bio-Erdgas und künftig auch verstärkt in Solarstrom. Die 6 Mrd Euro, die E.ON für Investitionen in Erneuerbare Energien für den Zeitraum von 2007 bis 2010 geplant hat, werden weiterhin investiert.

Bernotat zog hierbei eine klare und positive Zwischenbilanz: „In weniger als zwei Jahren haben wir es geschafft, unsere Erneuerbare Kapazität auf rund 2.300 Megawatt auszubauen, 2010 sollen es rund 4.000 Megawatt und 2015 schon rund 10.000 Megawatt sein, das entspricht mehr als zehn Großkraftwerken.“ Der Fokus bei E.ON liegt derzeit auf Betrieb und Bau von Onshore- und Offshore-Windparks in den USA, Großbritannien, Dänemark und Deutschland. Im Geschäftsjahr 2009 wird E.ON hier wichtige Meilensteine setzen. Die Offshore-Windparks Alpha Ventus, Robin Rigg und Rödsand sind im Bau, durch die Verbesserung der Förderung für Offshore-Wind in Großbritannien wird auch die Realisierung von London Array, dem mit 1.000 Megawatt größten Windpark der Welt, wirtschaftlich. Neben Erneuerbaren setzt E.ON auf effiziente und saubere Kohlekraftwerke und zählt auch die Kernenergie zu den Zukunftstechnologien mit großem Innovationspotenzial. Bernotat: „Europa wird ohne Kernenergie – insbesondere ohne deutsche Kernenergie – seine ambitionierten Klimaziele nicht erreichen.“

Gesellschaftliche Verantwortung durch unternehmerisches Handeln

Investitionen bei E.ON dienen nicht allein Unternehmen und Aktionären, sondern sind immer auch ein Beitrag zu Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung: 2008 hat E.ON durch seinen Wachstumskurs rund 13.000 neue Mitarbeiter einstellen können, davon 5.000 in Deutschland. Die laufenden Investitionen in Kraftwerke und Infrastruktur schaffen 30.000 neue Arbeitsplätze in Europa, mehr als jeden zweiten davon in Deutschland. Zudem wird E.ON trotz Wirtschaftskrise die hohe Ausbildungsquote von etwa 7 Prozent halten und unverändert jährlich 800 Auszubildende einstellen. Daneben werden die bewährten Förderprogramme für Jugendliche, denen aus verschiedensten Gründen der Eintritt in den Arbeitsmarkt schwer fällt, fortgesetzt.

E.ON AG

(Redaktion)


 


 

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