Sie sind hier: Startseite Hamburg Marketing & PR
Weitere Artikel
Verkaufs-Berater

Der Gockel-Effekt - Die WIE- und WAS-Faktoren im Kundengespräch

Wenn zwei Gockel auf dem Misthaufen stehen, ist bekanntlich einer zuviel. Sascha Bartnitzki ist Verkaufsprofi und Buchautor und weiß aus Erfahrung: „Obwohl Verkäufer jahrzehntelang darauf trainiert wurden, in Verhandlungen stets auf eine positive Grundstimmung zu achten, können Sie nicht anders, als sich auf Machtspiele mit dem Kunden einzulassen."

Schließlich würden Urinstinkte wach. Die Ängste des Kunden, vom Thron und die des Verkäufers, vom Hof vertrieben zu werden, sind groß. Und so krähen Kunde und Verkäufer immer ein wenig lauter und trumpfen mit neuen Fakten auf. Am Ende gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder einer räumt freiwillig das Feld, meist ist das der Verkäufer, der lieber aufgibt, als die Beziehung vermeintlich völlig zu zerstören. Oder beide sind, völlig erschöpft, nicht mehr fähig, eine gute Entscheidung zu treffen“.

Jeder hat seine Position - es gilt, die richtige zu finden

Kunden sind meistens WAS-Kommunikateure! Sie sprechen über Zahlen, Daten und Fakten und das ist – zumindest aus Kundensicht – auch genau die richtige Strategie. Denn nur auf dieser Ebene hat der Kunde die Möglichkeit, Angebote genau zu vergleichen. Da die meisten Verkäufer von ihren Unternehmen auf genau dieser fachlichen Ebene geschult werden, folgen sie dem Kunden gerne und es kommt, was kommen muss: Kunden versuchen, mit ihrem mühsam erworbenen Wissen zu brillieren. Und der Verkäufer kann hier – gerade von der aktuellsten Produktschulung zurück – natürlich bestens mithalten. Für Kunden und Verkäufer ist es sicherlich gleichermaßen schwer, den Gockelstandpunkt zu verlassen und sich nicht länger anhand vergleichbarer WAS-Faktoren zu messen.

BUCHEMPFEHLUNG:

Lassen Sie den Kunden ruhig siegen

Allerdings ist es an dieser Stelle klare Aufgabe des Verkäufers und es liegt in seinem Verantwortungsbereich, die Situation schnell zu erkennen und genau das zu tun: Lassen Sie Ihrem Kunden doch den 1. Platz auf dem Misthaufen, lassen Sie ihm die Freude, vieles zu wissen. Schließlich ist es für Sie ja auch hilfreich, wenn Sie nicht bei Adam und Eva anfangen müssen, sondern auf einem guten Wissenstand aufbauen können. Schätzen Sie das, was Ihr Kunde in Erfahrung gebracht hat, hoch ein: „Perfekt, dass Sie sich schon so intensiv mit der Materie auseinandergesetzt haben. Dadurch können wir viel schneller auf den Punkt kommen.“ Starten Sie jetzt als Verkäufer lieber mit den WIE-Faktoren durch: Nutzen Sie Ihre Persönlichkeit, Ihre Kommunikationsfähigkeit, das Verhandlungsgeschick, Ihre verkäuferischen Fähigkeiten. Darin müssen Sie sich nicht, oder zumindest nicht so stark, messen. Polieren Sie Ihr Image auf, stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein und zeigen Sie Ihrem Kunden, dass es sich für ihn lohnt, einen starken Partner an seiner Seite zu haben.

(Redaktion)


 


 

Verkäufer
Kunden
Kunde
Ebene
LassenIhrem Kunden
Fakten
Verhandlungen
Möglichkeit
Wissen

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Verkäufer" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: