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Sturmflutsaison an der Elbe

Was tun, wenn die Sturmflut-Sirenen heulen?

Am kommenden Donnerstag, 09. September 2010, von 10.15 Uhr bis 10.20 Uhr, werden in den tiefer liegenden Gebieten im Tidegebiet der Elbe die Sturmflutsirenen zu hören sein. Warum? „Es handelt sich hierbei um den jährlichen Probebetrieb“ sagt Dr. Stefan Schulz, Staatsrat der Innenbehörde.

Von den Anwohnerinnen und Anwohnern seien keine Maßnahmen zu ergreifen, so der Leiter der Katastrophenabwehr.

Im Ernstfall jedoch soll das Sirenensignal die Bevölkerung dazu auffordern, ihre Rundfunk-geräte einzuschalten und auf Durchsagen der regionalen Rundfunksender zu achten.

Staatsrat Dr. Stefan Schulz: „Der Probebetrieb dient neben einer Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Anlagen auch dazu, das Sirenensignal - ein einminütiger Heulton - in Erinnerung zu rufen und auf die in Kürze beginnende Sturmflutsaison hinzuweisen.“

Erhöhte Gefahr einer Sturmflut besteht insbesondere vom 15. September bis Ende März des Folgejahres. Die modernen Hochwasserschutzanlagen der Stadt bieten Schutz vor Sturm-fluten. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es bei naturbedingten Gefahren jedoch nie.

Es ist daher wichtig, die betroffene Bevölkerung zu informieren und über das richtige Verhalten im Fall einer Sturmflut aufzuklären. Zu diesem Zweck werden von der Innenbehörde in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern Hamburg-Mitte, Harburg, Altona und Bergedorf im Zwei-Jahres-Rhythmus spezielle Informationsbroschüren herausgegeben.

Die Sturmflutmerkblätter, die in acht Regionalausgaben erscheinen, enthalten wichtige Hinweise für die Anwohnerinnen und Anwohner des Gebietes. Außerdem stehen die Merkblätter unter www.hamburg.de/katastrophenschutz zum Herunterladen zur Verfügung und liegen in den Bezirksämtern aus. Dort sind auch Übersetzungen der Merkblätter in mehreren Fremdsprachen erhältlich.Hamburg verfügt zurzeit über knapp 120 Motorsirenen und 60 moderne, leistungsfähigere Hochleistungssirenen, wobei das Sirenenwarnnetz in den kommenden Jahren weiter sukzessive ausgebaut und modernisiert wird.

(ots / Innenbehörde Hamburg)


 


 

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