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„Keine Denkblockaden: sichere Energieversorgung für Unternehmen hat oberste Priorität“

Die Wirtschaft in Hamburg und Schleswig-Holstein erwartet von der neuen Bundesregierung eine Politik, die Energie langfristig planbar macht und zu wettbewerbsfähigen Preisen, sicher und umweltschonend zur Verfügung stellt.

 Im Hinblick auf das bis Oktober 2010 angekündigte energiepolitische Gesamtkonzept der Bundesregierung sagte Marcus Wilckens, Vorsitzender des Arbeitskreises für Energie & Umwelt der Industrie- und Handelskammer zu Kiel: „Um Versorgungssicherheit für die Unternehmen zu gewährleisten, müssen auch die zur Verfügung stehenden Energieträger weiterentwickelt werden. So sollte beispielsweise die Forschung im Bereich der Speichertechnologie intensiviert werden.“ 

Zu einem ausgewogenen Mix aus regenerativen und grundlastfähigen Energien gehöre für ihn ebenso die Laufzeitverlängerung moderner und sicherer Atomkraftwerke und die Realisierung konventioneller Kraftwerke, die den neuesten technischen Anforderungen entsprechen. Sonst gehe in Norddeutschland ab 2020 das Licht aus, so Wilckens auf der gemeinsamen Sitzung der Energie- und Umweltausschüsse der Handelskammer Hamburg und der IHK Schleswig-Holstein im KKW Brokdorf, wo sich die Mitglieder über Funktionsweise und Sicherheitsstandards im Kernkraftwerk an der Elbe informierten.

Außerdem verfüge Norddeutschland bereits heute über ein erstklassiges Potenzial im Bereich der Erneuerbaren Energien und nehme daher eine Schlüsselrolle bei deren weiterem Ausbau ein. Dieser starken Wettbewerbsposition müsse die Politik mit angemessenen Fördermaßnahmen Rechnung tragen, appellierte Eberhard Runge, Vorsitzender des Hamburger Umweltausschusses. Priorität sollten dabei jedoch marktbasierte Instrumente wie der CO2-Zertifikatehandel haben.

Die Zusammenarbeit der Energie- und Umweltausschüsse der Handelskammern Hamburg und Schleswig-Holstein ist Teil der 2007 vereinbarten engen länderübergreifenden Kooperation, mit der die Interessen der norddeutschen Wirtschaft gebündelt und mit Nachdruck gegenüber der Politik vertreten werden sollen.

(Redaktion)


 


 

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